Fachpersonen für Hundetraining, oder Problemfälle in der Hundehaltung sollten nach modernen, wissenschaftlichen und anerkannten Methoden arbeiten. Veraltete Dominanztheorien, in denen der Hund hingestellt wird, als möchte er am liebsten alle massregeln und beherrschen, gehören nicht ins heutige Fernsehen! Sie stellen den Hund als Opportunisten dar, der nur darauf wartet, seiner Familie eins auszuwischen.

Das wird ihm nicht gerecht, ist unfair und schlichtweg falsch!

Deswegen: Bitte keine "Fachleute" àla hundkatzmaus vom 17.2.2018, sondern Fachleute, die sich wirklich mit der Marterie befassen und auch auf dem neuesten Stand sind. Danke!

Franziska Müller www.kirasworld.ch

Begründung

In deutschsprachigen Tiersendungen, in denen es um Hundetraining geht, wird noch viel zu oft auf veraltete Theorien (z.B. seit Jahrzehnten widerlegte Rudel- und Dominaztheorie), teilweise sogar tierschutzrelevante Methoden (Würgehalsband und Ähnliches) und auch gefährliche Strategien zurückgegriffen.

Sollten Familien ein "Training" - wie z.B. in der VOX-Sendung hundkatzmaus vom 17.2.2018 vorgeschlagen - mit dem Hund umsetzen, können dadurch weitere Beissvorfälle oder Ähnliches provoziert werden und einem bereits unsicheren und gestressten Hund die Lust an seiner Familie und das Vertrauen in sich und seine Familie genommen werden.

Die Familie bleibt eventuell mit der Angst vor einem Hund zurück, verliert dann einen tollen Begleiter und ein neuer Tierschutzfall ist geboren. Das wäre wirklich mit einfachen und richtigen Massnahmen von fundiert ausgebildeten Fachpersonen zu verhindern.

Hunde sind hochsoziale Wesen, die es verdienen, als solche behandelt zu werden. Sie neigen nicht dazu, uns zu dominieren und profitieren ausserordentlich, wenn ihre Sprache verstanden und nicht missinterpretiert wird.

Fernsehen hat sicher einen Unterhaltungsauftrag, in solchen Fällen auch einen Bildungsauftrag, der darauf abzielen sollte, dass ein sicheres und harmonische Miteinander von Mensch-Hund-Teams möglich wird, ohne dass jemand eingeschüchtert oder gar verletzt wird.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, KIRASworld für Hund UND Mensch aus Kreuzlingen
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Vorneweg: Ich bin mehrheitlich für die Petition und werde auch unterschreiben. Ich fand die Sendung auch überhaupt nicht gut, finde es aber auch falsch ins komplette Gegenteil zu rutschen. Selbstverständlich ist ein Hund nicht grundsätzlich dominant, aber er kann natürlich dominantes Verhalten zeigen.