Civil rights

Legalisierung des Konsum, Anbau, Besitzes und Verkauf von Cannabis mit erhöhtem THC-Gehalt

Petition is directed to
Nationalrat
53 Supporters 52 in Switzerland
0% from 18.000 for quorum
  1. Launched 23/08/2020
  2. Time remaining 11 months
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  5. Decision
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Mit dieser Petition fordern wir den Konsum, Verkauf, Anbau und Besitz von Cannabis vollständig zu legalisieren.

Diese Legalisierung würde für alle Bürger/-innen der Schweiz ab einem Alter von 18 Jahren gelten.

Der Verkauf von jeder Form von Cannabis-Produkten wird legalisiert, wobei allerdings bei Produkten mit Tetrahydrocannabinol(THC) ihr THC-Gehalt angegeben werden muss.

Im Straßenverkehr bliebe der Konsum von THC verboten, allerdings nur solange der/die Verkehrsteilnehmer/-in noch psychoaktive Substanzen im Blut hat.

Reason

Cannabis ist mittlerweile in unserer Kultur angekommen. Und mit dem Konsum kommen Probleme auf, die in 3 Hauptkategorien unterteilt werden können.

1. Verbraucherschutz

Die Leute die Cannabis konsumieren wissen nicht, was da wirklich drin ist, ausser sie haben es selbst angebaut und verarbeitet, was aber auch nicht legal ist. In Zürich geht immer wieder gestrecktes oder synthetisches Cannabis um, was auch schon zu Toten geführt hat [1].

Durch eine Legalisierung wird angegeben wie viel Prozent THC in dem Cannabis oder den "Edibles" (essbare Cannabis-Produkte z.B. Gummibärchen, Cookies, usw.) drin ist. Somit kann der Konsument auch seinen Rausch genauer dosieren und behält den Überblick wie viel er konsumiert. Des weiteren wird das Cannabis ausschliesslich für Erwachsene legalisiert und somit kann kein Jugendlicher mehr Cannabis kaufen, wie es heute durch den Schwarzmarkt möglich ist.

2. Vergleich zu Alkohol und Tabak

Alkohol ist eine legale Droge. Dabei schneidet es im Vergleich zu Cannabis bei der Gefahr für den Verbraucher einiges schlechter ab. 10% aller Todesfälle bei Männern in der Schweiz sind direkt auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen. Bei den Frauen sind es mittlerweile 6% [2]. Tabak schneidet noch schlechter ab mit 9500 Toten in der Schweiz jedes Jahr während ca. 120 Menschen jährlich an illegalem Drogenkonsum sterben [3]. Von diesen 120 sind keine auf Konsum von Cannabis zurückzuführen insofern das Cannabis nicht mit anderen Substanzen gestreckt wurde.

Cannabis ist klar und deutlich eine weniger gefährliche Droge als Alkohol oder Tabak. Auch in Bezug auf psychische Schäden ist Alkohol nicht zu unterschätzen. 10% aller Alkoholkranken leiden unter einer Alkoholpsychose [4]. Auch Cannabis kann Psychosen auslösen, allerdings nur wenn bereits eine erhöhtes "Psychoserisiko" vorherrscht. Cannabis kann im Vergleich zum Alkohol nicht eigenständig eine Psychose verursachen, sondern eher den Prozess beschleunigen oder Teil des Problems sein.

3. Der Wirtschaftliche Aspekt

Der Bundestaat Colorado in Amerika führt eine Cannabispolitik, die den Konsum, Verkauf und Besitz vollkommen legalisiert. Dabei entstehen jährlich Steuereinnahmen von 100 Mio Dollar [5] bei einer Bevölkerung von weniger als 6 Mio Menschen. In der Schweiz (Bevölkerung von 8.5 Mio Menschen) wären die Einnahmen wahrscheinlich also noch höher und werden auf 300 Mio pro Jahr geschätzt [6]. Diese Zahl kann auch noch einiges höher werden wegen des Verlusts an Steuergeldern durch den Schwarzmarkt, der bei einer Legalisierung offensichtlich verschwinden würde.

Zudem würde die Polizei und Justiz entlastet werden. Es gibt knapp 20'000 Verstösse jährlich gegen das Betäubungsmittelgesetz in Bezug auf Cannabis, die mit einer Legalisierung wegfallen würden. Dafür kämen in den Bereichen Produktion, Verkauf und Transport einige neue Arbeitsstellen hinzu. Des weiteren kann die Legalisierung zu einer Senkung des Tabakkonsums in der Gesellschaft führen und würde so das Krebsrisiko in der Bevölkerung senken, was noch mehr Geld einsparen würde.

Fazit

Das Verbot von Cannabis ist nur durch den Aspekt der Grundhaltung begründbar. Ein grosser Teil der Gegner der Legalisierung will nicht das Bild von Cannabis als harmlose Droge verbreiten, was ja auch verständlich ist. Jedoch würden durch die Legalisierung mehr Geld für Aufklärung und Prävention ergeben.

Cannabis ist eine gefährliche Droge mit vielen Nebenwirkungen und noch unbekannter Auswirkungen. Doch wie man in den letzten Jahrzehnten gesehen hat bringt ein Verbot nichts, sondern schadet auf sozialer und wirtschaftlicher Ebene unserem Land. Der Konsum wird nicht reguliert dadurch und durch die immer grösser werdende Gefahr von synthetischen Cannabinoiden stellt sich langsam eine Frage: Wie viele Menschen müssen noch durch den Konsum von gestrecktem Cannabis sterben bis endlich die Bevölkerung durch eine Legalisierung geschützt wird?

[1] www.srf.ch/news/schweiz/toedlicher-fake-hanf-chemisch-behandelte-hanfblueten-niemand-kann-sie-erkennen

[2] www.bag.admin.ch/bag/de/home/zahlen-und-statistiken/zahlen-fakten-zu-sucht/zahlen-fakten-zu-alkohol.html

[3] www.bag.admin.ch/bag/de/home/zahlen-und-statistiken/zahlen-fakten-zu-sucht/zahlen-fakten-zu-tabak.html

[4] www.mywaybettyford.de/suchtkompendium/alkoholpsychose/

[5] hanfverband.de/nachrichten/news/colorado-zieht-bilanz-zahlen-und-fakten-nach-zwei-jahren-re-legalisierung

[6] www.nzz.ch/wirtschaft/cannabis-steuer-einnahmen-von-300-millionen-pro-jahr-ld.1522729?reduced=true

Thank you for your support, Lou Renevey from Zürich
Question to the initiator

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News

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Why people sign

  • 6 days ago

    Aktuelle Cannabispolitik ist Schwachsinn! Andere Länder zeigen wie es geht, mit positiven Erfolg.

  • Not public zürich

    8 days ago

    Hanf ist besser wie plastik

  • Gossau

    on 06 Sep 2020

    weil ich als EDS patientin persönlich davon betroffen bin

  • on 28 Aug 2020

    Wenn man den Canabishandel besteuert, kann eine wirklich gute Aufklärung und Prevention gemacht werden.

  • Leo Mathis Zürich

    on 28 Aug 2020

    ich kiff

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