Region: Aargau
Construction

Kirchen im Dorf erhalten

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Regierungsrat Aargau
162 supporters
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  1. Launched 27/05/2024
  2. Time remaining > 2 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Seit tatsächlich 20 Jahren befassen sich ausser mir auch viele andere Mitglieder unserer Kirchgemeinde Birmenstorf-Gebenstorf-Turgi mit der Zukunft unserer kirchlichen Gebäude. Denn schon lange ist absehbar, dass die Steuereinnahmen sinken werden. Unsere Gelder sollen jedoch in kirchliche Angebote fliessen und nicht je länger je mehr in den Gebäudeunterhalt.

Wir möchten unsere Standorte in den Dörfern erhalten und planen kleinere, vielfältig nutzbare kirchliche Räume, die auch für andere Zwecke und somit der Bevölkerung vor Ort zu Gute kommen können.

Zwei unserer drei Kirchen stehen bereits unter eidgenössischem resp. kantonalem Denkmalschutz. Baulichen und damit finanziellen Spielraum haben wir also lediglich in Turgi. Gemeinsam mit einem Partner planen wir eine Überbauung, stossen jedoch auf Hindernisse. Denn:

  • Die Kirche wird im kantonalen Bauinventar geführt. Das bedeutet für uns Planungsunsicherheit, da Einsprachen drohen. Aber der kantonale Denkmalschutz hat uns mitgeteilt, dass er die ref. Kirche Turgi nicht als schützenswert erachte. Die Bevölkerung der Gemeinde Turgi selber hat sie nicht kommunal schützen wollen. Daher unsere Bitte, den Eintrag im kantonalen Bauinventar zu löschen.
  • Die Kirche steht in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (OE). Wie gross ist der Interpretationsspielraum für konforme Nutzungen in dieser Zone? Wäre es möglich, «Wohnen im Alter» oder «Gemeinnütziges Wohnen» zu bewilligen? Die Aufforderung an den Kanton lautet, Kirchen bei ihren Zukunftsplänen geeignet zu unterstützen. Sei dies bei zonenkonformen Nutzungen oder bei Umzonungen.

Reason

Wir sind nicht alleine. Auch viele andere Kirchgemeinden sind in der gleichen Lage und versuchen, Gebäude und Räume zu planen, die den aktuellen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten entsprechen.

Aber: Raumkonzept, Schutzstatus, Zonenkonformität, juristische Abklärungen, Finanzierungsfragen, Kommunikation uvm. übersteigen die fachlichen sowie die zeitlichen Möglichkeiten des Milizsystems Kirchenpflege. Und wenn wir keine Lösungen für die bestehenden Kirchen finden und die Kirchgemeinden dereinst nicht mehr in der Lage sind, die Kirchen zu unterhalten, fallen diese in den Aufgabenbereich der öffentlichen Hand, also aller Steuerzahler. Wollen wir das?

Die Schutzwürdigkeit der Kirchen wird hinfällig, wenn die Öffentlichkeit nicht bereit ist, diese mit zu finanzieren.
Von daher: Helfen Sie jetzt mit, Lösungen zu erarbeiten, wie man uns und andere Kirchgemeinden unterstützen kann.

Thank you for your support, Birgit Rieder from Turgi
Question to the initiator

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