Die Unterzeichnenden der Petition erwarten, dass die Betreibergesellschaft des Flughafens Zürich in sichere und qualitativ hochstehende Infrastrukturen investieren kann. Qualität, Funktionalität und Swissness müssen im Zentrum stehen, und die Erfolgsgeschichte seit der Privatisierung des Flughafens Zürich muss fortgeschrieben werden können.

Sie fordern das Bundesamt für Zivilluftfahrt deshalb auf, im Rahmen der «Teilrevision der Verordnung über die Flughafengebühren» die Quersubventionierung des aviatischen Bereichs nicht noch weiter zu erhöhen. Zudem erwarten die Petitionärinnen und Petitionäre, dass die Flughäfen eine ausreichende Verzinsung des Eigenkapitals erreichen und so die Investitionskraft aufrechterhalten können.

Begründung

Der Flughafen ist seit der Privatisierung eine Erfolgsgeschichte und davon profitieren grosse Teile der Bevölkerung auf den verschiedensten Wegen sehr unmittelbar mit: als Reisende, Mitarbeitende, Steuerzahlende, kurz – über den wirtschaftlichen Nutzen profitieren alle Einwohner.

Insofern «gehört» der Flughafen letztlich auch ein bisschen allen, so auch Ihnen. Mit der nun drohenden Gebühren-Zukunft wird diese Erfolgsgeschichte unnötigerweise in Gefahr gebracht. Das soll nicht passieren.

Die Flughafen Zürich AG als Betreiberin des Flughafens investiert beispielsweise seit dem Jahre 2000 pro Arbeitstag rund 1 Million Schweizerfranken in die Infrastruktur. Davon profitieren viele lokale und nationale Unternehmen, indem diese ihre Leistungen am Flughafen Zürich erbringen dürfen. Diese immense Investitionstätigkeit führte dazu, dass der Flughafen Zürich im weltweiten Vergleich eine Spitzenposition in Bezug auf Qualität und Funktionalität einnimmt. Wahre Swissness also!

Doch Flughäfen investieren nicht nur in schöne Gebäude und eine gute Infrastruktur. Dank grossen Investitionen ist es dem Flughafen Zürich beispielsweise gelungen, die CO2 Emissionen in den letzten 25 Jahren zu halbieren – auch das dafür notwendige Geld stammt von Flughafengebühren.

Nicht zu vergessen ist, dass die Flughafenbetreiberin seit ihrer Privatisierung im Jahre 2000 rund 1 Milliarde Schweizerfranken an Steuern, Abgaben und Dividenden an die öffentliche Hand ausbezahlt hat.

Am Flughafen Zürich sind rund 280 Unternehmen erfolgreich tätig, welche mit gut 27‘000 Mitarbeitenden dafür sorgen, dass Flugpassagiere eine hervorragend funktionierende Infrastruktur sowie vielfältige Dienstleistungen nutzen können. Ein Teil dieser Arbeitsplätze ist gefährdet, wenn die Flughafengebühren beschnitten werden.

Als Flugpassagier bezahlen Sie neben dem Ticketpreis für die Flugleistung auch einen Beitrag an die Infrastruktur eines Flughafens. Dies erfolgt durch die sogenannten Flughafengebühren. Dieses Geld wird durch die Flughäfen für eine qualitativ hochstehende und funktionierende Infrastruktur, für Passagierdienstleistungen sowie für einen sicheren Betrieb eines Flughafens verwendet.

Was will das Bundesamt für Zivilluftfahrt nun mit der «Teilrevision der Verordnung über die Flughafengebühren» erreichen? Obschon sich die Flughafengebühren auf dem Flughafen Zürich europaweit im Mittelfeld bewegen, stellt sich der Staat vor, dass die Flughafengebühren derart gesenkt werden, dass mit dem Flugbetrieb kaum noch Geld erwirtschaftet werden kann.

Würde der Vorschlag des Bundesamts für Zivilluftfahrt so wie er vorliegt umgesetzt, würde dies dazu führen, dass Airlines auf dem Flughafen Zürich tiefere Flughafengebühren bezahlen müssen. Wenn Sie nun denken, dass diese Kostengewinne der Fluggesellschaften an die Passagiere weitergegeben werden, irren Sie sich! Die Ticketpreise würden nicht sinken, sondern die primär ausländisch dominierten Airlines werden die Vergünstigungen einbehalten!

Auf dem Flughafen Zürich wird dies jedoch zur Folge haben, dass weniger in eine sichere und qualitativ hochstehende Infrastruktur investiert werden kann. Damit verlieren die Flugpassagiere, das lokale Gewerbe, die Steuerzahlenden und auch die Umwelt. Eigentlich verlieren alle – ausser die Aktionäre der Fluggesellschaften mit Firmensitz in Frankfurt, Dubai und anderswo ausserhalb der Schweiz.

Unterstützen Sie mit dem Unterzeichnen dieser Petition, dass dies nicht geschieht. Vielen Dank!

Diese Petiton wird eingreicht von: IG Flughafen Zürich, Postfach, 8060 Zürich Weitere Informationen zum Verein IG Flughafen Zürich unter www.ig-flughafen.ch

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, IG Flughafen Zürich aus Zürich Flughafen
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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Damen und Herren

    Herzlichen Dank für Ihre Stimmenabgabe im Zusammenhang mit unserer Petition! Wir konnten das Sammelziel von 500 Unterschriften übertreffen und haben die Unterschriftenliste der total 661 unterzeichnenden Personen dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) übergeben.

    Über den Entscheid des BAZL können Sie sich, sobald dieser vorliegt, auf der Internetseite der IG Flughafen-Zürich ( www.ig-flughafen.ch ) informieren. Auf dieser Internetseite finden Sie ausserdem laufend interessante Informationen zum Flughafen Zürich und können sich auch als Mitglied bei uns einschreiben.

    Wir danken Ihnen herzlich für Ihren Beitrag zum Erhalt einer funktionstüchtigen und qualitativ hochwertigen Infrastruktur am Flughafen Zürich und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Flughafenregion.

    Nun wünschen wir Ihnen frohe Festtage und alles Gute für das kommende Jahr.

    Im Namen der IG Flughafen Zürich

    Herbert Höck, Präsident

  • Beigefügt die Medienmitteilung der SVP des Kantons Zürich welche die Situation auf den Punkt bringt. Danke SVP!

Pro

Zürcherinnen und Zürcher wollen einen ausbaufähigen Flughafen! Unsere Partnerorganisation Pro Flughafen www.pro-flughafen.ch bietet auf deren Internetseite eine Vielzahl von Informationen an, welche belegen, dass die Bevölkerung zum Flughafen steht. So beispielsweise eine unabhängige Studie aus 2011, in welcher 66% der Befragten eine laufende Anpassung des Flughafens unterstützen. Anpassungen sind nötig und kosten Geld! Nachfrageorientierte Anpassungen sind jedoch nur möglich, wenn die Investitionskraft des Flughafens Zürich erhalten bleibt.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.