Für eine gesicherte und wohnortsnahe Physiotherapie im Kanton Basel-Stadt

Petition is addressed to
Gesundheitsdirektor Basel-Stadt

65 Signatures

3 %
2,500 for collection target

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  1. Launched 12/06/2026
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Petition addressed to: Gesundheitsdirektor Basel-Stadt

Die Ausgangslage 
Physiotherapie ist ein wichtiger Teil der Gesundheitsversorgung: nach Operationen, bei Schmerzen oder in der Rehabilitation. Doch das System ist seit Langem in Schieflage und existenziell gefährdet. Viele selbständige Physiotherapeut:innen können heute von ihrer Arbeit nicht mehr leben oder eine Familie ernähren. Während die Betriebskosten der Praxen in den letzten drei Jahrzehnten um rund 30 Prozent gestiegen sind, blieben die Tarife nahezu unverändert. Eine Korrektur ist längst überfällig. 

Was wir fordern 
Die unterzeichnenden Personen fordern den Gesundheitsdirektor des Kantons Basel-Stadt auf, ihre gesetzliche Aufgabe bei der laufenden Tarifgenehmigung wahrzunehmen und einen sachgerechten und kostendeckenden Physiotherapietarif festzulegen. Konkret verlangen wir: 

  1. Tarif anpassen: Der Kanton stärkt die Physiotherapie, indem er den Tarif um mindestens 30 Prozent erhöht. Damit können Physiotherapiepraxen ihre Betriebskosten decken und faire Löhne zahlen.  
  2. Versorgungssicherheit garantieren: Der Zugang zur physiotherapeutischen Versorgung muss sowohl in den Städten als auch in ländlichen Regionen sichergestellt werden. 

Reason

Physiotherapie reduziert Operationen, verkürzt Rehabilitationszeiten, fördert die Selbstständigkeit älterer Menschen und leistet einen wichtigen Beitrag, die Gesundheitskosten zu senken. Wenn Physiotherapiepraxen schliessen müssen, hat das unmittelbare Folgen für Patient:innen und für das gesamte Gesundheitssystem: 

  • Gefährdete Grundversorgung   Schliessen Praxen, sind zahlreiche Behandlungen von Patient:innen gefährdet, wie zum Beispiel die Behandlung bei Rückenproblemen und die Rehabilitation nach einem Herzinfarkt und bei einem Schlaganfall. Besonders betroffen sind jene, die auf eine regelmässige und wohnortnahe Versorgung angewiesen sind. 
  • Höhere Kosten für alle   Ist die ambulante Versorgung nicht mehr gewährleistet, dauert die Rehabilitation länger und ältere Menschen bleiben weniger lange selbständig. Die Folgen sind längere Arbeitsausfälle und erhöhter Pflegebedarf, was höhere Kosten für alle bedeutet. 
  • Berufsstand ohne Zukunft   Die angespannte wirtschaftliche Lage macht den Beruf für junge Fachkräfte zunehmend unattraktiv und vergrössert den bestehenden Fachkräftemangel. Dies hat unmittelbare und langfristige Folgen für die Versorgungssicherheit. 

  
Jetzt die Petition unterzeichnen, damit die Physiotherapie auch morgen noch für Sie da ist. 
 

Thank you so much for your support, Physioswiss, Kanton Bern
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 06/12/2026
Collection ends: 09/30/2026
Region: Canton of Basel-Stadt
Topic: Health

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Why people sign

Weil es meine Zukunft betrifft

Bezug zu Physiotherapeuten

Ich möchte weiterhin gute und gerne noch mehr Qualität bieten können während und rundum meiner Behandlung. Dafür brauchen wir 1. Zeit und 2. angemessene Vergütung. Pro Tag arbeite ich aktuell bis zu 1.5h Gratis für Administratives/ Betreuung, Planung fur PatientInnen: das ist nicht fair!

Gerade wir im Dreiländereck wissen am vielleicht am Besten Bescheid, wie die physiotherapeutische Versorgungslage in Deutschland und Frankreich aussieht, wo PatientInnen sogar postoperativ keinen Therapieplatz finden. Damit es in der Schweiz nicht zu solchen Zuständen kommt, braucht es unbedingt eine deutliche Taxpunktwerterhöhung.
Kleines Beispiel: Sie müssen nach der Knie-Operation nach Hause (weil die Fallpauschale das so verlangt...) und finden dort aber keine Anschlusslösung: der/die Physio kommt nicht mehr weil es sich einfach nicht mehr lohnt! Das Knie droht steif zu werden und ein gutes Resultat rückt in weite Ferne. Insbesondere schwer betroffene Menschen werden am meisten darunter leiden. Eine weitere Kürzung auf Kosten der Schwächsten.

Damit die Physiotherapie ein zentraler Bestandteil der Gesundheitsversorgung bleibt. Ansonsten siehts nicht gut aus...

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