• Änderungen an der Petition

    at 12 Feb 2020 13:12

    Die bisher angegebene Sammelfrist wurde im Text entfernt (siehe "Neuigkeiten").


    Neuer Petitionstext: **ENGLISH VERSION:** please click www.openpetition.eu/!natureandculture
    ***Bitte bis spätestens 13. Februar unterschreiben bzw. Formulare zurücksenden*** (der Regierungsrat entscheidet voraussichtlich Mitte Februar)
    handschriftlich ausgefüllte Bögen jeweils so bald wie möglich auf dieser Seite hochladen oder einsenden.***
    ***Jede Person kann unterschreiben, unabhängig von Wohnsitz, Nationalität und Alter***
    Diese Petition unterstützt die Forderung der Fondation Franz Weber/Helvetia Nostra nach einem respektvollen Umgang mit Natur, Landschaft und international bedeutsamer Architektur im Grenzgebiet Dornach-Arlesheim, Schweiz.
    **Mehr Informationen und unterstützen:** www.initiative-dornach-arlesheim.ch
    Angesichts der Bedrohung durch **zwei Großbauprojekte unmittelbar nördlich des Goetheanums** hat Helvetia Nostra am 27.12.19 beim Regierungsrat Baselland einen Antrag zum Schutz dieses einmaligen Natur- und Kulturraums eingereicht. Infolge gravierender Verfahrensfehler im Planungsprozess ist eine Überprüfung der beiden Bauprojekte unabdingbar.
    Die hier vorliegende Petition fordert den Regierungsrat BL dazu auf, dem Antrag der Helvetia Nostra vom 27.12.19 bezüglich Natur-, Landschafts- und Denkmalschutz stattzugeben.
    **Petition**
    Sehr geehrte Damen und Herren des Regierungsrates des Kantons Basel-Landschaft,
    Die Unterzeichnenden unterstützen die Forderungen der Helvetia Nostra bezüglich Natur-, Landschafts- und Denkmalschutz auf den Quartierplanarealen „Schwinbach Süd“ und „Uf der Höchi II“ unmittelbar nördlich des Goetheanums in Arlesheim, Kanton Basel-Landschaft.
    Die Unterzeichnenden stellen das Begehren, dass den folgenden Anträgen der Helvetia Nostra an den Regierungsrat Basel-Landschaft vom 27.12.2019 stattgegeben werde:
    *1. Die schützenswerten Naturobjekte in der Gemeinde Arlesheim, Schwinbach Süd (Parzellen 1548, 556, 1424, 560 und 3462) und Uf der Höchi (Parzelle 549) seien in das Inventar der geschützten Naturobjekte aufzunehmen.*
    *2. Superprovisorisch sei den Eigentümerinnen/Eigentümern dieser Parzellen unter Androhung der Straffolgen des Art. 292 StGB und des § 33 des Gesetzes über den Natur- und Landschaftsschutz zu verbieten, Änderungen an der Vegetation und am Terrain vorzunehmen.*
    *3. Die Quartierpläne Schwinbach Süd und „Uf der Höchi II“ seien nichtig zu erklären und bereits erteilte Baubewilligungen seien zu widerrufen.*
    **Worum geht es?**
    Das Grenzgebiet Dornach-Arlesheim entlang des Schwinbaches liegt eingebettet in eine durchgrünte Hügellandschaft mit ausgedehnten naturnahen Gärten, einem großen Baumbestand sowie wertvollen Feuchtgebieten. Die Region verfügt über einen großen Reichtum an Pflanzen und Tieren, die teils als seltene und gefährdete Arten unter Schutz stehen. In diesem ökologisch und landschaftlich wertvollen Gebiet liegt im Kanton Solothurn (Dornach) das Goetheanum als einzigartiges, national geschütztes Kulturgut mit internationaler Ausstrahlung, direkt an der Grenze zu Baselland (Arlesheim). Es ist umgeben von einer Vielzahl weiterer herausragender Beispiele der plastisch-organischen Architektur. Das „Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung“ (ISOS) erfasst das Goetheanum sowie viele seiner Umgebungsbauten unter dem höchstmöglichen Erhaltungsziel.
    **Problematik**
    Dieses Gesamtkunstwerk von architektonisch einmaligen Bauwerken inmitten einer sowohl landschaftlich wie ökologisch äußerst wertvollen Region ist durch zwei Großbauprojekte auf der Nordseite des Goetheanums akut bedroht. Geplant sind am Fuß des Goetheanumhügels auf einem Areal von rund 25’500 m2 zwei ausgedehnte Überbauungen mit insgesamt über 100 Wohneinheiten, einerseits das Projekt „La Colline“ (siehe www.la-colline-arlesheim.ch) auf dem Areal „Uf der Höchi II“, andererseits eine Überbauung auf dem Areal „Schwinbach Süd“. Beide Projekte sind im Kanton Baselland situiert, direkt an der Kantonsgrenze zu Solothurn unmittelbar nördlich des Goetheanums.
    Sowohl aus Sicht des Naturschutzes wie des Denkmal- und Landschaftsschutzes bestehen schwerwiegende Bedenken gegen die beiden Großbauprojekte. Als Folge der Bauprojekte muss von einem weitgehenden Verlust der Naturwerte, einer gravierenden Beeinträchtigung des architektonischen Kulturgutes sowie einer irreversiblen Zerstörung des Landschaftsbildes ausgegangen werden.
    **Mehr Informationen und unterstützen:** www.initiative-dornach-arlesheim.ch

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5713

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