Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Die Immissionen in den Innenstädten werden spätestens seit Euro 6d nicht mehr maßgeblich von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren verursacht, sondern von anderen Quellen. Beispielsweise Industrieabgase, Holzöfen, Schifffahrt oder auch Mofas mit 2T-Motor. Eine noch strengere Abgasnorm trägt nicht zur Verminderung der Luftverschmutzung bei, sondern würde PKW noch teurer machen, unsere Autoindustrie noch stärker belasten und den CO2-Ausstoß der PKW durch erhöhten Abgasgegendruck sogar noch erhöhen. Ergo: Euro 7 wäre nutzlos für die Luftqualität, schlecht fürs Klima, Autoindustr und Endverbraucher.

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    Enteignung

Es ist eine Enteignung der Geringverdiener die sich kein anderes Auto leisten können und dennoch zur Arbeit kommen müssen.

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Mit Umweltschutz hat das nichts zu tun, wenn er nur in Europa stattfindet. Die 3. Welt leidet umso mehr, je mehr bei uns auf Batterietechnik umgestellt wird. Inzwischen ist die Dieseltechnik so hoch entwickelt, dass von ihr keine Umweltverschmutzung ausgeht. Und Erdöl wird es noch lange Zeit geben.

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    Freiheit des Marktes

Umweltschutz sollte niemals mit Verboten und Einschränkungen der Freiheit einhergehen, sondern immer mit Förderung, freiem Markt, Innovation und Bildung der Bevölkerung. Der Hype um Elektrofahrzeuge und auch die Vorteile existieren und werden immer zahlreicher, lasst deshalb den Verbraucher und den freien Markt entscheiden.

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Der Kampf gegen Dieselfahrzeuge mit angeblicher Umweltbelastung durch Feinstaub sowie Stickoxide ist nachweislich eine Desinformationskampagne: Während des Lockdowns haben trotz eines Verkehrsrückganges um 70% die Schadstoffe an den Meßstationen NICHT abgenommen. Sie stammen also NIcht von Fahrzeugen.

Quelle: Diverse Zeitungsberichte, leicht recherchierbar.
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1) Elektromobilität emmittiert MEHR Kohlenstoffdioxid als Dieselfahrzeuge, auch im Betrieb und unabhängig der energieintensiven Batterieherstellung (Strommix, zukünftige Importe des östlichen Kohlestroms nach Energiewende) 2) Elektroautos können gerade bei Vielfahrern aufgrund der kleinen Reichweite nicht bestehen und sind in der Praxis nur für Großstadt-Spaßfahrer geeignet. 3) Die Preise für Elektrofahrzeuge bedeuten für Normalverdiener das Ende des Individualverkehrs. Damit sind sie extrem unsozial und nur als Prestigeobjekt von Reichen geeignet.

Quelle: Diverse Fachliteratur, Studium der Physik und Chemie
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    Kein planwirtschaftliches Verbot einer bewährten Technologie durch die Hintertür

Wir brauchen die Möglichkeit dass sich im Markt eine Stoffwende, weg vom Erdöl, hin zu regenerativen und CO2-neutralen Kraftstoffen auf Wasserstoffbasis durchsetzen kann. Dazu gehören definitiv auch e-Fuels. Eine einseitige Förderung der Technologie der batterieelektrischen Fahrzeugen durch eine wettbewerbsverhindernde Blockade des Verbrennungsmotors über in der Praxis nicht erreichbare Abgasrichtlinien kommt einer planwirtschaftlich erzwungenen Technologiewende gleich. Diese Technologiewende ist im Gegensatz zur Stoffwende weg vom Erdöl hin zu grünem e-Curde wirtschaftlich nicht finanzierbar.

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Euro-7-Norm kommt einem Mobiltätsverbot gleich, da gleichzeitig E-Autos verboten werden müssten. Die Batterien werden außerhalb der EU mit dreckigem Strom hergestellt und E-Autos fahren keinesfalls mit einem CO2-Ausstoß von 0g. Es kann nicht sein, dass jeder für seinen Stromverbrauch 100% Klimaneutralität für sich reklamiert. Oder sind wir bereits bei 100% regenerativer Stromerzeugung? Und dann kommt noch das (nicht) recyclen der Li-Batterien....

Quelle: ifo Schnelldienst 8 / 2019 72. Jahrgang 25. April 2019; Kohlemotoren, Windmotoren und Dieselmotoren: Was zeigt die CO 2 -Bilanz?
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Pro

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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Ich bin für strengere Abgasnormen, denn wenn wir diese Technischen Entwicklungen nicht schaffen, dann machen es die Japaner (oder chinesen).

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    Widerspruch

Der AvD wiederspricht sich in seiner Klage selbst: "Der Verbrennungsmotor kann durch die Verwendung alternativer Kraftstoffe, zu denen auch E-Fuels und Wasserstoff zählen, dazu einen elementaren Beitrag leisten." "Der AvD geht davon aus, dass die geplanten Vorgaben für Euro 7 technisch praktisch nicht zu schaffen sind." Zusätzlich ist hier anzumerken, dass E-Fuels und Wasserstoffmotor (bzw. Brennstoffzelle) auch mit Hilfe von Strom hergestellt werden. Und das mit ca. 1/3 des Wirkungsgrades wie bei E-Autos.

Quelle: Diese Petition
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    Sauerstoff

Ich atme täglich. Das Auto brauche ich nur gelegentlich. Warum soll das Abgas vor Verbesserung geschützt werden?

Quelle: Logik
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    AvD bedient Stammtischparolen

Der AvD spricht hier der Mehrheit der Bevölkerung nach dem Mund: lasst uns weiter Kriege um Öl, Umweltbelastung durch Ölbohrungen und Energieverschwendung durch weite Transportwege und Raffinerien fördern - auch wenn es für die allermeisten Anwendungsfälle viel einfachere, energiesparendere, kostengünstigere und umweltfreundlichere Lösungen gibt. Und da diese "Argumente" ja bei vielen nicht zählen, "drohen" wir mit Arbeitsplatzverlusten. Von Arbeitsplatzveränderungen zu sprechen wäre korrekt, aber weniger wirksam. Nur wer Chancen sieht, wird die Zukunft erleben. Der AvD also offenbar nicht.

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Alle Versuche, den Verbrennungsmotor zu retten, sind zum Scheitern verurteilt, weil sich der batterieelektrische Antrieb ganz allein wegen seiner Vorteile für den Autofahrer durchsetzen wird: Aufladen in der eigenen Garage statt tanken, bessere Beschleunigung, billigerer Unterhalt, weniger Reparaturen und in ein paar Jahren auch billiger in der Anschaffung. Diese Petition und das ganze Gezeter einiger Automanager wird in einigen Jahren wirken wie der Pfarrer, der 1835 gepredigt hat, dass die Eisenbahn ein Teufelsding sei.

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    Desillusionierung ist feststellbar

Die Meinung der breiten Masse ist bereits ausreichend durch die "Verbrenner-Lobby" manipuliert worden. So gut wie niemand versteht die globalen Zusammenhänge noch richtig. Erdöl wird NICHT an der Tankstelle gefördert. Es muss gesucht werden , dann gebohrt werden , gefördert, gepumpt, tausende Kilometer zu Raffinerien transportiert werden, mit extremen Energieaufwand raffiniert werden, von der Raffinerie über tausende Kilometer zur Tankstelle gefahren werden, wo es erst in den Tank gepumpt wird. Der Energiebedarf dieser Kette übersteigt die Vorstellungskraft der meisten.

Quelle: www.springerprofessional.de/en/elektromobilitaet/dieselmotor/endenergiebezogene-analyse-diesel-versus-elektromobilitaet/16673694
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    Alternativen

Es gibt keinen Grund, warum man bei Verbrennern es erlaubt, dass sie bei Kaltstart, bei Fahrten mit Anhänger vermehrt Schadstoffe ausstoßen dürfen, nur weil es keine Alternative gäbe. Es gibt Alternativen, wie z.B. 48V Systeme, Hybride im Allgemeinen und E-Autos. Außerdem müsste man gar nicht bei 160km/h prüfen, gäbe es ein Tempolimit von 130km/h.

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    Umwelt Sauerei...

Warum soll Umweltverschmutzung weiter legal bleiben? Es gibt genug Alternativen. Der Verbrenner ist so tot wie der AvD.

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