Region: Schiers

Noch 10 Tage

Situation Bushaltestelle Hinterdorf

Petition richtet sich an:
Schulverband Fideris-Furna-Jenaz-Schiers

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100 für Sammelziel

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  1. Gestartet 08.09.2026
  2. Sammlung noch 10 Tage
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  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Schulverband Fideris-Furna-Jenaz-Schiers

Die Situation an der Bushaltestelle Hinterdorf in Schiers ist vor allem zur Mittagszeit gefährlich für die Schul- und vor allem Kindergartenkinder. Wir sind mehrere Eltern aus der Gemeinde Schiers, die gemeinsam entschieden haben, dass wir der Schulleitung einen Brief senden und sie um Lösungen für das Problem bitten möchten.

Begründung

Der Inhalt des Schreibens lautet folgendermassen:

Situation Bushaltestelle Hinterdorf, Schiers (Beim Primarschulhaus Farb) 

Sehr geehrte Frau Müller 
An der Bushaltestelle Hinterdorf in Schiers warten zu Stosszeiten (momentan vorwiegend von 11.35 - 11.45 Uhr) 70 - 80 Kinder auf ihre Busse um die Heimreise anzutreten. Eine absolute Mehrheit davon sind Kindergartenkinder. Gerade vor dem Mittag verkehren mindestens 6 Busse in dieser kurzen Zeit in verschiedene Richtungen.  

Die Kinder müssen ab Verlassen des Pausenplatzes einen öffentlichen Parkplatz und die rege genutzte Busfahrbahn überqueren, um sich dann auf der kleinen Insel zwischen zwei Busspuren zusammenzustellen. Nach der Schule sind die Kinder energiegeladen, aufmüpfig und ungeduldig. Je länger sie warten müssen, desto eher kommt es zu unerwünschten Beschäftigungen. Schubsen, Anpöbeln und Fangenspiele sind an der Tagesordnung. Hierbei werden auch nicht involvierte Kinder ungewollt angerempelt. Die Gefahr, dass dabei ein Kind auf die Strasse oder vor einen unbemerkt herannahenden Bus gestossen wird, ist akut und gross. Aufgrund der hohen Kinderdichte ist ein Ausweichen oder aus dem Weg gehen schier unmöglich. 

Das Wartehäuschen, der einzige sichere Ort an der Bushaltestelle, liegt auf der falschen Seite. Sämtliche Busse öffnen ihre Türen auf der dem Häuschen abgewandten Seite. Um in einen Bus zu steigen müssen die korrekt wartenden Kinder über die Fahrspur und um die Busse herumgehen. Zudem ist es im Wartehäuschen derart unübersichtlich, dass es für die Kinder schwierig ist, die Übersicht über alle stehenden, abfahrenden und herannahenden Busse zu wahren. Überhastetes und unkontrolliertes Queren der Busspur ist regelmässig zu beobachten. Eine Kollision zwischen einem Bus und einem Kind ist fast schon vorprogrammiert. 

Kinder im Kindergartenalter sind kognitiv noch nicht fähig, all diese Gefahren zu erkennen, geschweige denn richtig einzuschätzen. Es ist also eine Frage der Zeit, bis etwas passiert. 

Bisher waren die Kinder immer durch eine die Anwesenheit von einzelnen Elternteilen wenigstens ein bisschen kontrolliert. Eine Massnahme, die nicht dauerhaft aufrechterhalten werden kann. Fällt diese Kontrolle weg, verstärkt sich das gefährdende Verhalten der Kinder. 

Wir bitten Sie deshalb, sich umgehend selber ein Bild der Situation zu machen. Am besten tun Sie das aus kleiner Entfernung ohne direkt an der Bushaltestelle zu stehen, da Sie sonst das Verhalten der Kinder beeinflussen würden. Darauffolgend bitten wir Sie, die nötigen Schutzmassnahmen einzuleiten. Denn bei diesem Gefahrenpotential kann die Verantwortung nicht nur auf die Eltern übertragen werden. Die Schule und Gemeinde ist in der Pflicht, unseren Kindern einen sicheren Schulweg zu garantieren. 

Eine erste Sofortmassnahme könnte zum Beispiel das Einsetzen eines Schülerlotsen sein, möglicherweise jemand aus dem Schulpersonal (siehe Anhang) oder eine Person aus der Dorfbevölkerung, die diese Aufgabe gerne übernehmen würde. 

Weiter könnten Sie sich bei der Gemeinde Luzein erkundigen, wie sie ein ähnliches Problem beim Schulhaus in Pany lösen.  

Im Rahmen einer Online-Unterschriftensammlung haben sich XX Personen aus den Gemeinden Schiers inkl. aller Fraktionen für die Unterstützung dieses Vorhabens ausgesprochen. 
 

Wir danken Ihnen für die Zeit, die Sie sich für das Thema und eine Lösung dafür nehmen. 

 
Anhang 
Stellungnahme zu Ihrer ersten Sofortmassnahme. 

Sehr geehrte Frau Müller 

Vielen Dank, dass Sie unser Anliegen ernst nehmen, Ihre Verantwortung wahrnehmen und den 
Bedarf nach sofortiger, schützender Massnahmen erkennen. 

Wir möchten vier Gedanken dazu anmerken: 

1. 5 Minuten zusätzliche Wartezeit am Mittag an der Bushaltestelle führt zu zusätzlicher 
Langeweile der Kinder. Die Neigung zu unerwünschten Verhalten steigt durch die Langeweile 
und somit auch das Gefahrenpotential. 

2. Wer ist für die Aufsicht während dieser fünf Minuten zuständig? Wir haben unsere Kinder 
zum Kindergarten angemeldet und verlassen uns darauf, dass die Schule ihre Aufsichtspflicht 
bis 11.35 Uhr wahrnimmt. 

3. 5 Minuten pro Tag weniger Unterricht sind 25 Minuten pro Woche oder ca. 22 Lektionen pro 
Schuljahr. Es bedeutet also, das die Kinder Ende Schuljahr genau eine Woche weniger 
Unterrichtszeit hatten. 

4. Für einige Angestellte fällt möglicherweise jeden Tag fünf bis zehn Minuten Arbeitszeit weg. 
Man könnte diese eingesparte Zeit umbuchen zugunsten eines Lotsendienstes. So würden 
für die Schule keine Mehrkosten entstehen und eine wesentlich höhere Sicherheit an der 
Bushaltestelle wäre gewährleistet. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Georges Mark, Lunden

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.09.2026
Sammlung endet: 27.09.2026
Region: Schiers
Kategorie: Sicherheit

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Warum Menschen unterschreiben

Weil mir die Sicherheit der Kinder am Herzen liegt.

Damit unsere Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen.

(Bearbeitet)

Die Sicherheit unserer Kinder muss gewährleistet sein.

Mein Kind ist betroffen. Und ich empfinde die ganze Postauto-Geschichte nicht gut durchdacht.

Da ich letztes Jahr meinen Enkel am Anfang vom Kindergarten begleitet habe.Ich habe mir dort schon gedacht ,dass die neue Haltestelle nicht ganz gut durchdacht wurde.Es ist wirklich sehr gefährlich wenn soviele Kinder an Diesem Ort auf verschiedene Busse einsteigen müssen.

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