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Petition richtet sich an: Bundesversammlung
Wir fordern das sofortige Ende der Roaming-Falle für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten. Das Parlament und der Bundesrat werden aufgefordert, das europäische "Roam like at home"-Prinzip verbindlich in der Schweiz einzuführen.
Konkret fordern wir:
1. Abschaffung der Zusatzkosten: Das in der Schweiz bezahlte Daten- und Telefonguthaben muss ohne Aufpreis im gesamten EU/EFTA-Raum nutzbar sein.
2. Gesetzliche Verpflichtung: Das Fernmeldegesetz (FMG) muss so angepasst werden, dass Schweizer Telekomanbieter keine standardmässigen Roaming-Aufschläge mehr verlangen dürfen.
3. Verhandlungslösung statt Ausreden: Der Bundesrat wird beauftragt, die Roaming-Frage pragmatisch und im Sinne der Schweizer Konsumenten zu lösen – unabhängig von blockierten Gross-Abkommen mit der EU.
Begründung
Der Status quo: Die Schweiz als digitale Insel
Seit fast einem Jahrzehnt (seit 2017) geniesst die gesamte EU- und EFTA-Bevölkerung das Prinzip "Roam like at home". Wer von Deutschland nach Italien reist, streamt, navigiert und telefoniert ohne einen einzigen Rappen Aufpreis. Nur wer in die Schweiz einreist – oder als Schweizer die Grenze überschreitet – wird digital isoliert. Die wohlverdienten Sommerferien oder der Besuch bei der Familie im benachbarten Ausland beginnen für Schweizerinnen und Schweizer oft mit dem mühsamen Deaktivieren der mobilen Daten oder dem Kauf überteuerter Zusatzpakete, um nicht in eine Kostenfalle zu geraten.
Eine Frage der modernen Infrastruktur
Wir leben in einer vollständig digitalisierten Gesellschaft. Mobiles Internet ist im Jahr 2026 kein Luxusgut mehr, sondern kritische Alltagsinfrastruktur. Ob für die GPS-Navigation auf dem Roadtrip, digitales Bezahlen im Ausland, Fahrpläne oder die Erreichbarkeit in Notfällen: Ein nahtloser Netzzugang ist eine fundamentale Notwendigkeit. Datenpakete stoppen nicht an physischen Landesgrenzen. Es gibt keinen technischen Grund, warum das Überqueren einer unsichtbaren Linie mitten in Europa zu massiven Zusatzkosten führen sollte.
Konsumentenschutz statt Konzernprofite
Die grossen Schweizer Telekommunikationsanbieter argumentieren oft mit hohen Kosten für Auslandskredite. Die Realität zeigt jedoch: Viele teure Abos beinhalten Roaming bereits – die technische und finanzielle Machbarkeit ist also längst bewiesen. Es kann aber nicht sein, dass grenzenloses Surfen ein Privileg für Kunden mit teuren Business-Abos bleibt. Gerade für junge Menschen mitten in der Ausbildung mit knappem Budget, für Familien in den Schulferien oder für Personen mit Angehörigen im Ausland sind diese künstlichen Gebühren schlichtweg ungerecht und eine massive finanzielle Belastung.
Es ist die Pflicht der Politik, faire Rahmenbedingungen zu schaffen und die Interessen der Bevölkerung über die Zusatzgewinne der Telekom-Lobby zu stellen. Die Schweiz muss endlich digital in Europa ankommen.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
07.06.2026
Sammlung endet:
06.12.2026
Region:
Schweiz
Kategorie:
Verbraucherschutz
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Petition richtet sich an: Bundesversammlung
Wir fordern das sofortige Ende der Roaming-Falle für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten. Das Parlament und der Bundesrat werden aufgefordert, das europäische "Roam like at home"-Prinzip verbindlich in der Schweiz einzuführen.
Konkret fordern wir:
1. Abschaffung der Zusatzkosten: Das in der Schweiz bezahlte Daten- und Telefonguthaben muss ohne Aufpreis im gesamten EU/EFTA-Raum nutzbar sein.
2. Gesetzliche Verpflichtung: Das Fernmeldegesetz (FMG) muss so angepasst werden, dass Schweizer Telekomanbieter keine standardmässigen Roaming-Aufschläge mehr verlangen dürfen.
3. Verhandlungslösung statt Ausreden: Der Bundesrat wird beauftragt, die Roaming-Frage pragmatisch und im Sinne der Schweizer Konsumenten zu lösen – unabhängig von blockierten Gross-Abkommen mit der EU.
Begründung
Der Status quo: Die Schweiz als digitale Insel
Seit fast einem Jahrzehnt (seit 2017) geniesst die gesamte EU- und EFTA-Bevölkerung das Prinzip "Roam like at home". Wer von Deutschland nach Italien reist, streamt, navigiert und telefoniert ohne einen einzigen Rappen Aufpreis. Nur wer in die Schweiz einreist – oder als Schweizer die Grenze überschreitet – wird digital isoliert. Die wohlverdienten Sommerferien oder der Besuch bei der Familie im benachbarten Ausland beginnen für Schweizerinnen und Schweizer oft mit dem mühsamen Deaktivieren der mobilen Daten oder dem Kauf überteuerter Zusatzpakete, um nicht in eine Kostenfalle zu geraten.
Eine Frage der modernen Infrastruktur
Wir leben in einer vollständig digitalisierten Gesellschaft. Mobiles Internet ist im Jahr 2026 kein Luxusgut mehr, sondern kritische Alltagsinfrastruktur. Ob für die GPS-Navigation auf dem Roadtrip, digitales Bezahlen im Ausland, Fahrpläne oder die Erreichbarkeit in Notfällen: Ein nahtloser Netzzugang ist eine fundamentale Notwendigkeit. Datenpakete stoppen nicht an physischen Landesgrenzen. Es gibt keinen technischen Grund, warum das Überqueren einer unsichtbaren Linie mitten in Europa zu massiven Zusatzkosten führen sollte.
Konsumentenschutz statt Konzernprofite
Die grossen Schweizer Telekommunikationsanbieter argumentieren oft mit hohen Kosten für Auslandskredite. Die Realität zeigt jedoch: Viele teure Abos beinhalten Roaming bereits – die technische und finanzielle Machbarkeit ist also längst bewiesen. Es kann aber nicht sein, dass grenzenloses Surfen ein Privileg für Kunden mit teuren Busi
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