In der aktuellen Ausgabe der RePHlex, der Studentenzeitung der PHZH, werden sexistische und diskriminierende Inhalte verbreitet (vgl. RePHlex Nr. 26, S. 18 f.), und das in einem öffentlichen Medium an einer der grössten Bildungsinstitutionen der Schweiz, welche zukünftige Lehrpersonen ausbildet!

Diskriminierung und Sexismus geht uns alle etwas an! Wir sollten das Feld der Bildung nicht Leuten mit solch sexistischen Auffassungen überlassen und wir wollen auch nicht, dass unsere Söhne und Töchter eines Tages von solchen unterrichtet werden. Aus diesem Grund und da sich die Redaktion der RePHlex weigert, sich von dem besagten Artikel zu distanzieren, fordern wir Folgendes:

• Der Studentenzeitschrift RePHlex wird ein Ethikgremium zur Seite gestellt, welches überprüft, ob die veröffentlichten Texte mit der Leitlinie der Fachhochschule, wie beispielsweise dem Schutz vor Diskriminierung, übereinstimmen.

• Der Autor des oben genannten Textes, Régis Ecklin, der auch als Redaktor fungiert, wird per sofortiger Wirkung von seiner Stelle als Redaktor entlassen. Er kann in RePHlex nur noch publizieren, wenn seine persönliche und politische Stellungnahmen mit den Leitlinien der Fachhochschule nicht in Konflikt steht, was vom Ethik_Gremium kontrolliert wird.

• RePHlex publiziert in der nächsten Ausgabe des Heftes einen Rückruf des Textes und die Redaktion distanziert sich von dessen Inhalten.

• Die PH Zürich unterstützt die Gender_Diversity Kommission für weitere Sensibilisieren der Studentenschaft und der Dozierenden um ihre Inhaltlichen Schwerpunkte umsetzten zu können.


Auszug aus dem Artikel:

«Sie organisieren sich in Glaubensgemeinschaften [die Diversity_Gender und Gender-Studies] und predigen die Gleichheit der Geschlechter [...] Höchste Zeit, dass biologischer Sachverstand in die Diskussion einfliesst.» (Régis Ecklin, RePHlex Nr. 26 Dez. 2017)

-> Die Gender-Studies bestreiten nicht, dass Menschen sich biologisch unterscheiden. Entscheidend ist aber, wie solche Unterschiede interpretiert werden und welche gesellschaftlichen Folgen sie haben.

«Männer sind fasziniert von Formen, Frauen von Charakteren. Darum hat die Frau in erster Linie schön zu sein, um als begehrenswert zu gelten, während Männer durch Charakterstärke bestechen müssen [...] In den Augen der Männer ist die ideale Frau also hübsch.» (Régis Ecklin, RePHlex Nr. 26 Dez. 2017)

-> Sexismus trifft nicht nur Frauen*. Auch Männer* werden verallgemeinert und reduziert auf Oberflächlichkeiten. Sexismus schadet allen Geschlechtern!

«Die unterschiedlichen Hormone rufen auch unterschiedliche Charakterzüge hervor. Männer sind kompetitiver als Frauen, weshalb sie mehr Kaderstellen besetzen.» (Régis Ecklin, RePHlex Nr. 26 Dez. 2017)

-> Sexistische Geschlechterstereotypen leugnen den Einfluss von Erziehung & Sozialisierung. Männer* und Frauen* werden reduziert auf die Zusammensetzung ihrer Hormone. Wozu dann überhaupt noch Bildung, wenn unsere Persönlichkeit durch Biologie bestimmt wird?

Begründung

Nein zu Sexismus und Diskrimierung an der PHZH! Unterschreibt die Petition, damit unsere Forderungen umgesetzt werden!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Eine empörte Studentenschaft aus Zürich
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Pro

Die Seite 2 der vorhergehenden Ausgabe zeugt auch von einem abwertenden Frauenbild. Welche Frau fühlt sich da ernsthaft als Redaktorin, und nicht als Schönheit angesprochen?

Contra

Wenn der Autor tatsächlich jemanden diskriminiert oder diffamiert hat, könnt ihr ihn ja vor Gericht zerren. Ihr macht das aber nicht, weil ihr haargenau wisst, dass er das nicht getan hat. Seine Meinung passt euch einfach nicht, also probiert ihr ihn mundtot zu machen. Wirklich schäbig.