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Petition addressed to: Bundesversammlung
Im Rahmen der "Entflechtung 2027" soll die gesetzliche Verankerung der Mindestzahl an Sportlektionen aufgehoben werden. Dadurch besteht die Gefahr, dass Sportunterricht künftig je nach Kanton reduziert wird. Wir fordern den Erhalt verbindlicher Mindestvorgaben für den Schulsport, damit alle Kinder und Jugendlichen weiterhin regelmässig von Bewegung, Gesundheitsförderung und sozialem Lernen profitieren.
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Dans le cadre du projet "désenchevêtrement 2027", l'ancrage légal du nombre minimum de cours d'éducation physique devrait être supprimé. Il en résulte un risque que l'enseignement de l'éducation physique soit réduit à l'avenir, selon les cantons. Nous demandons le maintien de prescriptions minimales contraignantes en matière d'éducation physique à l'école, afin que tous les enfants et les jeunes puissent continuer à bénéficier régulièrement d'une activité physique, d'une promotion de la santé et d'un apprentissage social.
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Nell'ambito del progetto "Dissociazione 2027", si prevede di abolire il riferimento normativo al numero minimo di ore di educazione fisica. Ne consegue il rischio che, in futuro, l'insegnamento dell'educazione fisica venga ridotto, a discrezione dei Cantoni. Chiediamo il mantenimento di prescrizioni minime vincolanti in materia di educazione fisica a scuola, affinché tutti i bambini e i giovani possano continuare a beneficiare regolarmente di attività fisica, promozione della salute e apprendimento sociale.
Reason
Regelmässiger Sportunterricht fördert die körperliche und psychische Gesundheit, stärkt soziale Kompetenzen und unterstützt den Lernerfolg. Verbindliche Mindestvorgaben stellen sicher, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Wohnort gleichermassen davon profitieren.
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La pratique régulière d'une activité physique favorise la santé physique et mentale, renforce les compétences sociales et contribue à la réussite scolaire. Des exigences minimales obligatoires garantissent que tous les enfants et adolescents en bénéficient de la même manière, quel que soit leur lieu de résidence.
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L'insegnamento regolare dell'educazione fisica favorisce la salute fisica e mentale, rafforza le competenze sociali e contribuisce al successo scolastico. Requisiti minimi obbligatori garantiscono che tutti i bambini e gli adolescenti traggano uguale beneficio, indipendentemente dal luogo di residenza.
Petition details
Petition started:
06/09/2026
Collection ends:
12/08/2026
Region:
Switzerland
Topic:
Health
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In einer Zeit, in welcher immer mehr Kinder und Jugendliche an Übergewicht leiden, und in der die Bildschirmzeit jene des freien oder angeleiteten Spiels draussen längst überholt hat, halte ich diese Petition für dringend notwendig. Die Reduktion von Sportunterricht wird hinten raus deutlich mehr an Gesundheitskosten verursachen, als sie jetzt ak Kosten einspart.
Entscheided ist Qualität und nicht die Anzahl Stunden. Eine Studie zur Zeitnutzung im Sportunterricht Kanton Schwyz hat beispielsweise gezeigt, dass in einer 90-minütigen Doppellektion die Schüler im Durchschnitt nur etwa 19 Minuten wirklich aktiv bewegt sind, also deutlich weniger als die Hälfte der verfügbaren Zeit. Viele Minuten gehen für Organisation, Umziehen, Erklärungen und Wartezeiten verloren. Das aktuelle Konzept ist daher zu eindimensional und veraltet. Es setzt auf Quantität.
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Immer häufiger ist zu lesen, dass die Anzahl der Sportlektionen an unseren Schulen reduziert oder gar abgeschafft werden soll. Dieser Forderung stelle ich mich entschieden entgegen. Mehr noch: Ich bin überzeugt, dass Bewegung und Sport einen noch höheren Stellenwert erhalten und idealerweise täglich in den Schulalltag integriert werden sollten.
Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Viele Kinder verbringen einen grossen Teil ihrer Freizeit vor Bildschirmen – sei es am Tablet, Computer, Smartphone oder Fernseher. Bewegung an der frischen Luft kommt dabei oft zu kurz. Natürlich betrifft dies nicht alle Kinder, doch die Zahl derjenigen, die sich zu wenig bewegen, nimmt zu.
Ich erinnere mich an meine eigene Kindheit: Jede freie Minute verbrachten wir draussen. Wir spielten Fussball, Gummitwist, Federball oder Fangis und waren ständig in Bewegung. Nach der Schule besuchten viele von uns den Turnverein oder die Jugendmusik – selbstverständlich zu Fuss oder mit dem Velo. Bewegung war ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Alltags.
Heute sieht die Realität vieler Kinder anders aus. Freizeit wird zunehmend sitzend verbracht, häufig verbunden mit einem hohen Medienkonsum und ungesunden Essgewohnheiten. Die Folgen von Bewegungsmangel sind längst bekannt: steigendes Übergewicht, schlechtere körperliche Fitness sowie negative Auswirkungen auf die körperliche und psychische Gesundheit.
Gerade deshalb ist der Schulsport wichtiger denn je. Er fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern stärkt auch Teamfähigkeit, Disziplin, Konzentration und das soziale Miteinander. Für viele Kinder sind die Sportlektionen zudem die einzige regelmässige Gelegenheit, sich ausreichend zu bewegen.
Aus diesen Gründen fordere ich, dass die drei Lektionen Schulsport pro Woche zwingend beibehalten werden. Eine Kürzung wäre ein Schritt in die falsche Richtung. Im Gegenteil: Wir sollten die Bedeutung von Bewegung im Schulalltag stärken und unseren Kindern die bestmöglichen Voraussetzungen für eine gesunde Zukunft bieten.
Investitionen in Bewegung sind Investitionen in die Gesundheit unserer Kinder – und damit in die Zukunft unserer Gesellschaft.