Region: Schweiz
Gesundheit

Ja zu Tanz und Gesundheit unter COVID-19

Petition richtet sich an
Bundesrat, BASPO
7.117 Unterstützende
71% erreicht 10.000 für Sammelziel
  1. Gestartet 13.11.2020
  2. Sammlung noch 2 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Der Petent kann meinen Namen und Ort einsehen und an den Petitionsempfänger weiterleiten. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

In der politischen Debatte geht vergessen, dass der wichtigste Akteur im Kampf gegen das Coronavirus das menschliche Immunsystem darstellt.

Um das Immunsystem zu stärken und gleichzeitig das Risiko einer unkontrollierten Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu minimieren, braucht es geschützte Bewegungs- und Begegnungsräume. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die Qualität und nicht die Quantität der persönlichen Kontakte im Vordergrund steht und ein Schutzkonzept vorliegt.

Wir fordern deshalb Dispositionen statt Restriktionen – Tanzen soll unter den nachfolgenden Bedingungen explizit erwünscht sein:

1. Einhaltung von adäquaten Schutzmassnahmen (Maskenpflicht, Hygiene- und Distanzvorschriften, Beschränkung der Gruppengrösse auf 15 Personen)

2. Anleitung des Unterrichts durch erfahrene Tanzlehrerinnen und Tanzpädagogen oder Training in beständigen Gruppen

3. Individuelle Gestaltung des Unterrichts anstelle von Leistungszielen (Anpassung der Trainingsinhalte, Dauer und Intensität)

Unter den gesundheitswirksamen Aktivitäten geniesst Tanzen bei fast einer Million Schweizerinnen und Schweizern hohe Beliebtheit und die Mitglied-Tanzschulen der TanzVereinigung Schweiz TVS leisten mit ihrem Engagement von über 5'000 Unterrichtsstunden mit über 60’000 TeilnehmerInnen pro Woche, einen wesentlichen Beitrag zur Volksgesundheit.

Um diese Strukturen zu erhalten ist es notwendig, dass Bund und Kantone die Tanzschulen gezielt mit finanziellen Beiträgen unterstützen.

Begründung

Gerade in der heutigen Ausnahmesituation ist es dringend nötig, Aktivitäten, welche das Immunsystem stärken und die psychische Widerstandskraft erhöhen, aktiv zu fördern.

Tanzen wirkt sich sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Eben positiv auf das Immunsystem aus! Wissenschaftliche Studien belegen die positiven immunologischen Effekte von regelmässiger und gemässigter Bewegung. Darüber hinaus hat sich Tanzen als geeignete Bewegungsform erwiesen, um Stress abzubauen und das Identitäts- und Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Tanzschulen bieten optimale Rahmenbedingungen für geschützte Bewegungs- und Begegnungsräume, in denen das Übertragungsrisiko minimiert werden kann. Kurs-, Unterrichts- und Trainingsaktivitäten finden in einem von einer professionellen Lehrperson angeleiteten, geordneten Rahmen statt, wobei der Einhaltung der Schutzkonzepte seit Beginn der ausserordentlichen Situation absolute Priorität beigemessen wird.

Niemand weiss, wie lange der Ausnahmezustand noch andauern wird: Wir wollen die Tanzszene Schweiz in ihrer kulturellen und sportlichen Vielfalt erhalten und gleichzeitig unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen. Setzen auch Sie sich für geschützte Bewegungs- und Begegnungsräume im Tanz ein und unterstützen Sie unser Anliegen, die Vielfalt der Tanzszene zu erhalten.

Jede Unterschrift zählt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, TanzVereinigung Schweiz TVS aus Dietlikon
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Neuigkeiten

  • Viele diskutieren über die Unberechenbarkeit des Coronavirus, nur wenige über die Folgen der angeordneten Massnahmen für die Volksgesundheit. Kaum hat das Jahr begonnen, stellt der Bundesrat die Ausdehnung der Restriktionen bis Ende Februar in Aussicht. Das Paradoxe daran: Gesundheitsförderung wird verboten mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.

    Unsere Forderung nach «geschützten Bewegungs- und Begegnungsräumen» ist aktueller denn je. Mit der neuesten Medienmitteilung machen wir Öffentlichkeit und Behörden auf die Notwendigkeit einer differenzierten Risikoabwägung im Sport und die gezielte Förderung von gesundheitswirksamen Aktivitäten, gerade auch während der aktuellen Krise, aufmerksam.

    Medienmitteilung vom 10. Januar... weiter

  • Seit gestern sind wieder viele Bereiche des öffentlichen Lebens von einer angeordneten Schliessung oder massiven Einschränkungen betroffen. Diesem Entscheid liegt aber keine sachliche Risikoabwägung zu Grunde, sondern es werden alle über einen Kamm geschoren. Im Hinblick auf die neuen Regelungen ab 22. Januar 2021 ist die Politik aufgefordert, sinnvoll zu differenzieren: Sich ständig neuen Regeln anpassen zu müssen ist aus Sicht der Tanzschulbetriebe nicht nur wirtschaftlich untragbar, sondern stellt auch die Glaubwürdigkeit der Behörden in Frage.

    Tanzschulbetriebe übernehmen ihre gesellschaftliche Verantwortung: Gesundheit hat und hatte auch vor Corona höchste Priorität. Sie haben bewiesen, dass sie bereit sind, die behördlichen Vorgaben... weiter

Die Bewegung, das Tanzen soll doch weiter gehen. Ich sehe kein Grund wegen Corona, da bei der Arbeit 5 x ca.8 Stunden ebenfalls im genau gleichen Umfang 10 -15 Personen in einer Halle nach den üblichen BAG Hygienevorschriften, Maske etc. tätig sind. 2 Stunden Tanzen in der Woche erst noch weniger.

In Paartänzen geht es nicht, Abstand zu halten, schon gar nicht im Kizomba oder Tango, und man atmet trotz Maske die Aerosole des Tanzpartners ein. Im Spital wird man nur noch gestresst und ungenau behandelt, weil immer covid-notfälle warten. Ja, ich würde auch gern tanzen, es bricht mir das Herz. Aber nicht um jeden Preis. Das ist egoistisch.

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