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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


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A: Ich denke, man sollte die Kirche mal im Dorf lassen. Die Gastronomie wurde sozusagen zwangsverpflichtet getrennte Bereiche für Raucher und Nichtraucher einzurichten. Dies wurde getan und funktioniert meiner Meinung nach gut.Das dies manchen immer nocht nicht reicht, hat etwas von verbiesterten Nichtrauchern, welche die Raucher um jeden Preis ausgrenzen wollen.
B: Die Trennung zwischen Raucher- und Nichtraucherbereichen funktioniert eben NICHT. Und genau das ist auch das Problem. Und nicht, dass den Rauchern das Rauchen abgewöhnt werden soll. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber wenn ich im Nichtraucherbereich sitze und hinterher trotzdem nach Rauch stinke, ist das nicht in Ordnung. Ich habe in Wien bisher kein Lokal gefunden wo die Trennung, wie im bisherigen Gesetz vorgeschrieben, funktioniert.
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2
A: Arbeite seit 10 Jahren an einer Hotelrezeption unmittelbar neben der Bar. Wenn geraucht wird, sitze ich also mittendrin und dusche jedes mal nach Dienstende, damit sich meine Tochter wiedet an mich kuscheln kann. Möchte den Arbeitsplatz in einem Familienbetrieb nach all den Jahren auch nicht wechseln (was für ein Argument ist das denn?) Habe vor 9 Jahren meiner Gesundheit zuliebe selbst mit dem Rauchen aufgehört, muss aber passiv weiterrauchen. Wünsche mir Rechtssicherheit für meine Arbeitgeber, denn in Wahheit sind es längst alle Gäste gewohnt zum Rauchen vor die Tür zu gehen.
B: Das ist nun kein Gegenargument von mir, sondern ich unterstütze Ihre Aussage vollkommen - gerade Menschen wie Sie, die einen an sich zufriedenstellenden Job haben, aber durch Mitrauchen leiden müssen, sollen von diesem Gesetz positiv profitieren. Es ist hoch an der Zeit, dass das den Rauchern die sich immer noch egoistisch wehren klar wird! Alles Gute!
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3
A: Als Unternehmer muss ich für meine Mitarbeiter, im Zuge des Arbeitnehmerschutzes, Emissionen an der Quelle verhindern bzw. Reduzieren. Ich muss wo es geht Lösungsmittelfreie Lacke verwenden, Absaugung installieren, Athemschutz zur Verfügung stellen etc.. Damit einhergehend Kontrollen und Bürokratie über mich ergehen lassen, aber das dient der Gesundheit meiner Mitarbeiter. Warum Gastronomen die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter in hohem Maße gefährden dürfen ist mir nicht klar. Damit muss endlich Schluss sein. Oder alle Kelner etc. müssen mit Athemschutzmasken herumlaufen...
B: Sehr billig, die Meinung anderer als Schwachsinn zu bezeichnen. Es gibt kein sachliches Argument dafür, andere zum Passivrauchen zu zwingen, oder fällt euch eines ein?
Quelle: Meine Meinung
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A: Argument der Raucher: 1. Wahlfreiheit. Das stimmt einfach nicht. Man kann in einer Gruppe mit Rauchern nicht wählen. Ein halbwegs soziales Leben ist so nicht möglich! 2. Beislsterben. Dazu gibt es aus Ländern mit kompletten Verboten keine belastbaren Zahlen. Vielmehr scheint das Gegenteil der Fall zu sein. 3. Eigenverantwortlichkeit der Wirte. Nein, der Staat hat eine Fürsorgepflicht für 75% der Österreicher (Nichtraucheranteil). Wir diskutieren ja auch nicht über die Sinnhaftigkeit einer Gurtpflicht, oder? 4. Finanzvorteil. Stimmt nicht! Raucher kosten Österreich 500 Mio. pro Jahr (s. Quelle)
Quelle: diepresse.com/home/recht/rechtallgemein/4685931/Raucher-kosten-den-Staat-mehr-als-sie-bringen
B: Doch meistens ist man gezwungen sich unter Raucher zumischen, da meistens die WC's nur durch den Raucherbereich erreichbar sind und dieser meist ausschliesslich an den Bars ist, weiters sind in fast allen Gasthäusern die Abteilung der Bereiche eher ein Witz als Funktional.
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A: Es ist zwar nur eine Anekdote, trotzdem macht sie mich nachdenklich: Ich lebe mehrere Monate im Jahr in Mexiko. Als mich die Nachricht gestern bzgl. der Kippung des Rauchverbots erreicht sitze ich mit Freunden hier zusammen und erkläre kurz die Situation in Österreich, darauf sagt ein Mexikaner: "Aber ist Österreich nicht ein Erste Welt Land?" Hm, was soll man dem noch hinzufügen... PS: In Mexiko ist Rauchen schon seit gut 15 Jahren so gut wie überall untersagt und wird auch gesellschaftlich als negativ empfunden.
B: Was geht es uns an, was der Rest der Welt von uns denkt? Mir hat auch wer gesagt, dass die Amis uns auslachen. Na und? Österreich ist Österreich und der Rest der Welt kann sich brausen gehen. Wir wissen, wie man richtig schön lebt, und dazu gehört eben alles: Zucker, Fett und Rauch. Basta.
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A: Müsste man im Zuge eines generellen Rauchverbotes zum Schutze anderer und vor allem Minderjähriger nicht auch das Rauchen in den eigenen vier Wänden verbieten, wenn dort andere und im speziellen minderjährige Menschen leben?
B: Ich war letzte Woche mit meiner Tochter auf der Lungenambulanz da sie Atembeschwerden hat. Dem Familienvater vor uns wurde erklärt, dass er bitte nicht daheim vor den Kindern rauchen soll, weil es für die Kinder (die hatten alle Lungenprobleme) eben schlecht ist. Verbot in den eigenen 4 Wänden ist natürlich problematisch. Hier geht's aber um Nichtraucherschutz. Und da muss man dort anfangen wo eben ein großer Impact erreicht werden kann. Und das hat man auch schön gesehen in Ländern wo nichtraucherschutz in der Gastronomie eingeführt wurde. Dort rauchen relativ rasch sehr viel weniger Leute..
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A: Weder gibt es in der Schweiz, noch in Italien, noch in allen deutschen Bundesländern ein totales Rauchverbot in der Gastronomie, sondern da sind moderate Lösungen gefunden wurden (bspw. die Fumoirs in der Schweiz). Gesundheitsförderung ist begrüssenswert, und Selbstbedienung für Raucherzimmer (Getränke an der Bar holen) wäre ein Möglichkeit. Aber die Debatte wird derart emotional geführt, dass das simple Argument, dass eine Genusszigarette (ja, die gibt es) für viele zum Kaffee oder zum Glas Wein einfach dazugehört, gar nicht mehr gehört wird. Lokale sind Teil des öffentlichen Lebens.
B: Man kann einen Kaffee genießen und auch Alkohol, beim Alkohol steht es nicht mehr zu Debatte das zu viel nicht nur schädlich für sich selbst ist sondern auch für andere. Stichwort Alkoholiker. Eine Zigarette nur zum Genuss ist eine Seltenheit, genauso wie Heroin macht es schnell süchtig. Rauchen ist in fast allen Fällen eine Sucht. Und wie jede Sucht gefährdet es die Mitmenschen des Süchtigen. Das Gesetz ist nicht nur für die Nichtraucher da sondern auch für die Raucher, gesellschaftlicher Druck und Missbilligung soll nach und nach dafür sorgen dass Rauchen unattraktiv wird.
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A: Wenn man - wie ich - einen engen Angehörigen verloren hat, der über Jahrzehnte überzeugter Raucher war und mit noch nicht einmal 65 Jahren an Lungenkrebs verstorben ist UND mitbekommen hat, WIE Lungenkrebs abläuft: DANN kann man gar nicht mehr dafür sein, dass Rauchen immer und überall erlaubt bleiben soll! Anbei bemerkt: Ärzte und Pflegepersonal im behandelnden Spital haben selbst vor dem Gebäude geraucht... Und die ganz süchtigen Patienten sind mit der Sauerstoff-Flasche gestanden und haben weitergeraucht. Stiegensteigen konnten sie aber z.B. nicht mehr. Will das jemand WIRKLICH??
B: Aktuell soll das Rauchverbot auch E-Zigaretten umfassen. Diese sind nachweislich nicht krebserregend und was noch viel wichtiger ist, es gibt keine passive Belastung der Raumluft durch den Dampf der E-Zigarette. Deshalb kann ich mich nicht für ein Rauchverbot wie es bereits beschlossen wurde aussprechen. Erst wenn man E-Zigaretten wieder aus dem Tabakgesetz entfernt, dann würde ich dem Rauchverbot zustimmen, denn der Schaden durch Rauchen und Passivrauchen steht ausser Frage.
Quelle: knowledge.xraucher.org
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A: Was nutzt die Beste Gesundheit. Wenn man in Armut dahin siecht. Unterstütz doch bitte auch: Petition: Nein zur Abschaffung der Notstandshilfe und damit verbundener Existenzbedrohung goo.gl/yfPGhr
Quelle: gegen armut
B: Themenverfehlung, das hier ist keine Werbeplattform für andere Petitionen!
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A: Ich führe selbst ein Lokal und es wird mit Sicherheit ein Nichtraucherlokal bleiben! Warum die Aufregung? Rauchverbot gilt auch für mein Personal (Raucher) - was oft nicht gerne gesehen wird. Ich vertraue darauf, dass unsere Gastronomen wissen was Sie tun. Entscheidungsfreiheit finde ich sehr wichtig! Letztendlich ist es ein Geschäft. Nachfrage bestimmt das Angebot. Die Ursache der Raucherei befindet sich nicht in der Gastronomie! Wenn Rauchverbot in G-Betrieben, dann überrall! Und am wichtigsten wäre ein Rauchverbot im "Wohnzimmer" :-))
B: Sehr löblich, ich wünschte mehr Gastronomen würden das so sehen wie Sie - und sich dann auch noch an das eigene Nichtrauch-Gebot halten. Die Realität ist leider eine andere: ich wohne in einer Bundeshauptstadt - Kaffee-Trinken kann ich ohne Rauch, aber ich kann nicht ausgehen ohne wie ein Aschenbecher zu stinken, brennende Augen zu haben und halt zwangsweise passiv mit zu rauchen. Nie! Es gibt wenige "Nichtraucher-Diskos" aber da wird halt trotzdem geraucht. Am Land ists schon schwierig rauchfrei Kaffee zu trinken. Bisschen Rücksicht wär super gewesen, jetzt wär ich wirklich froh übers Gesetz.
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