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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Man braucht sich ja gar nicht um die Integration von abgelehnten Asylwerbern bemühen, die müssen sowieso gehen. Recht muss angewendet werden, sonst erodiert ein Rechtsstaat. Meine Güte, dass man sowas überhaupt erklären muss. Das Problem liegt darin, dass jemand mit einem laufenden Asylverfahren eine Lehre machen darf. Denn dass der ein oder andere abgelehnt wird, überrascht jetzt nicht. Die Verfahren sollten schneller gehen, weil man von keinem verlangen kann, dass er jahrelang herumhockt. Wo würde das enden, wenn rechtsstaatliche Urteile ignoriert werden? So ein Staat wäre nicht lebenswert.
B: mit dem humanitären Bleiberecht gibt es sehr wohl ein Recht auf das Bleiberecht
Quelle: zusammen-helfen.at/wp-content/uploads/2016/09/Infoblatt-Aufenthalt_Bleiberecht.pdf
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2
Auch die Herkunftsländer brauchen gut ausgebildete Fachkräfte! Das wäre eine Art der immer geforderten "Hilfe vor Ort", wenn die hier ausgebildeten Handwerker dann in ihrer Heimat wertvolles Wissen anwenden oder weitergeben können! Außerdem wäre das unfair gegenüber jenen, die aus vielleicht triftigen Gründen nicht so eine Ausbildung machen und dann abgeschoben werden.
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3
A: Menschen die Unvorstellbares auf sich genommen haben, um vor Verfolgung aus ihrem Land nach Europa gekommen sind, darf man nach der guten Integration nicht noch einmal traumatisierten! Sie haben in ihrem Land nichts mehr und würden in eine lebensbedrohliche Situation geraten. Hier haben sie alles daran gesetzt, ihren Beitrag zu leisten! Es werden ja nur Lehrlinge aufgenommen, die gut deutsch sprechen. Das würde ja immer seitens der Regierung gefordert! Die Flüchtlinge müssen sich integrieren und deutsch lernen! Das haben sie getan und werden nun dafür bestraft??? War alles Lüge?
B: Es gibt das „Non-Refoulement“-Prinzip, wonach abgelehnte Asylwerber nicht in ein Land abgeschoben werden dürfen, wo ihnen Gefahr droht. Das ist fixer Bestandteil des Genfer Flüchtlingsrechts. Solche Asylwerber bekämen dann subsidiären Schutz in Österreich – und die dürfen auch arbeiten. Ansonsten gilt rechtlich: „Wird im Rahmen eines gerechten Verfahrens festgestellt, dass eine Person keinen völkerrechtlichen Schutz benötigt, so befindet sie sich in einer ähnlichen Lage wie ein illegaler Ausländer und kann abgeschoben werden.“ Auch Österreich hat Rechte.
Quelle: www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2017/03/GFK_Pocket_2015_RZ_final_ansicht.pdf www.unhcr.org/dach/wp-content/uploads/sites/27/2017/03/Bericht_subsidiaerer_Schutz.pdf www.unhcr.org/dach/de/services/faq/faq-fluechtlinge
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4
A: Bei Asyl mag es nicht um Integration gehen, im Asylverfahren aber sehr wohl. Die Behörden sind im Zuge des Verfahrens dazu verpflichtet, als letzten Schritt abzuwägen, ob das persönliche Interesse des Antragstellers im Land zu verbleiben oder das Interesse des Staates am Vollzug des Asylwesens überwiegt. Im Fall von Lehrlingen, die bereits in Österreich arbeiten und hier eine Ausbildung machen um später als Fachkräfte Steuern zu zahlen, kann diese Entscheidung doch nur zu Gunsten eines Verbleibs in Österreich erfolgen! Österreich hat kein Interesse daran, dass diese Menschen das Land verlassen
B: ich bin nicht ganz Ihrer Meinung: denn wenn dieser Lehrling später aus Gründen die nicht in seiner Hand liegen, nicht arbeitsfähig ist, keine Steuern zahlt etc. soll man ihm dann abschieben...also das Argumne darf keinen Grund nennen, der ökonomische Vorteile für die Ges. bringt!! Es muß der Grund in der gegenwärtigen Bemühung des Asylanten liegen, denn nur den kann man beurteilen !!
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5
A: Könnte nicht ein Land, das gerade einen Bürgerkrieg überstanden hat, gut ausgebildete Menschen besser als Österreich brauchen? Es gibt ja auch Leute, die daheim bleiben aus welchen Gründen auch immer und die besonders Hilfe von Rückkehrern und Rückkehrerinnen benötigen. Es wäre also eine Hilfe vor Ort. Wenn jemand, der kein Aufenthaltsrecht hat, hier 5 Jahre (3 Lehre + 2 Beruf) gelebt hat, ist es noch unsinniger und härter, ihn abzuschieben! Und wie ist es dann auch mit Familiennachzug? Bleibt derjenige oder diejenige getrennt oder wird dann die ganze Familie abgeschoben?
B: In ganz Österreich leidet die Gastronomie und Hotellerie unter einem derart extremen Fachräftemangel, dass manche Betriebe zusperren müssen, weil sie kein qualifiziertes Personal bekommen und auch nicht genügend Einheimische für eine Lehre in diesem Bereich zu gewinnen sind, sofern sie nicht die Fortführung des elterlichen Betriebs anstreben. Dabei kann von Ausbeutung keine Rede sein, denn es ist in Österreich gar nicht gestattet, jemanden unter dem Kollektivvertrag zu bezahlen.
Quelle: Barbara Langthaler, Gastwirtin im Gasthof Thaller, 8403 Lebring, Grazerstraße 3
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A: "Abschieben von Asylwerbern, die eine Mangelberuf-Lehre ausüben, ist Unsinn". . Wie viele Asylwerber machen denn eine Mangelberuf-Ausbildung? . 100? 200? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sehr viele sind und diese Statistik fehlt mir hier!
B: Wenn man mitbekommt, dass sie in den Ländern in denen nur Unterdrückung herrscht, keine Chance auf Bildung und Arbeit haben, was sie sich so sehr wünschen. Wenn man mitbekommt, dass es Jugendliche sind die nicht anders sind wie die jungen Leute bei uns, die zeigen möchten, dass sie etwas leisten wollen und können. Wenn man mitbekommt, wie schwierig es ist in kurzer Zeit eine fremde Sprache, eine andere Schrift und alles was sonst noch neu und anders ist zu lernen. Dann weiß man wie groß die Enttäuschung ist, wie grausam eine Abschiebung in ein Land ist das nicht mehr Heimat ist. Weil sie hier
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7
A: Wenn sich jetzt immer mehr Gesellschaftsschichten aus durchaus verständlichen Gründen gegeneinander ausspielen lassen, dann verlieren wir alle. In einer immer enger werdenden globalen Welt so zu tun, als könne man sich abschotten und mit sich selbst FIRST-Parolen die Probleme lösen, fördert den sozialen Niedergang allseits. Diese Petition mag nur ein Randproblem betreffen, aber JEDER Schritt zu einem gemeinsamen Verständnis und die Übernahme von Verantwortung für gesamtgesellschaftliche Entwicklungen ist dringend notwendig. Ich mag dieses gegenseitige Niedermachen nicht mehr ertragen...
B: Masseneinwanderung zerstört die Gesellschaft. Alles andere ist Lüge. Masseneinwanderung als moralisch hochstehend zu verkaufen ist perfide Propaganda.
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A: Jemanden, der kein Bleiberecht hat integrieren zu wollen, ist ein Widerspruch an sich. Es ist für viele schwer nachvollziehbar, dass jemand im Zuge eines Regelverstoßes (Einreise aus einem sicheren Drittland und dann einen Asylantrag stellen), Vorzüge bekommen soll.
B: Niemand muss quer durch den eigenen Kontinent und danach durch Europa bis nach Österreich flüchten um nicht zu verhungern.
Quelle: Logik
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A: Wenn man den Asylwerbern die Chance gibt, eine Ausbildung zu absolvieren, muss man ihnen im Interesse der ausbildenden Unternehmen und der Asylwerber die Ausbildung zu Ende machen lassen, weil ohne Abschluss die Ausbildung nichts wert ist. Auch wenn die Gefahr besteht, dass sie nach ihrer abgeschlossenen Ausbildung allenfalls Österreich wieder verlassen, so können die Asylwerdber ihr erworbenes Wissen in ihrer Heimat sinnvoll anwenden, wo dieses Wissen zum Wiederaufbau dringend benötigt wird.
B: Ist doch völlig absurd Menschen weltweit Ausbildungsplätze anzubieten und dabei nicht einmal im Stande zu sein für eine vernünftige Ausbildung der eigenen Bevölkerung Sorge tragen zu können.
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A: Ich persönlich finde, dass es eine WIN-WIN Situation darstellt, wenn Flüchtlinge, die sich in Mangelberufen engagieren, bleiben dürfen. Sie belasten den Staat nicht während er Ausbildungszeit und haben nachher einen sicheren Arbeitsplatz. Die Alternative ist wohl LOSE-LOSE. Korrekt ist, dass Ausbildung keinen Asylgrund darstellt, aber wo ein Wille ist, ist 100% auch ein Weg!
B: Wir können darüber reden dass ANERKANNTE Flüchtlinge einen Ausbildungsplatz bekommen. Aber Asylwerbende, von denen gar nicht feststeht, ob sie überhaupt Flüchtlinge sind? Wenn das Argument so lautet, dass sie hier ausgebildet in der Heimat Nützliches vollbringen können, dann könnten wir das mit Projekten direkt in deren Heimat tun. Es besteht kein Grund, das hier bei uns zu machen.
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