Região: Áustria
Saúde

Für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich!

A petição é endereçada
Österreichische Bundesregierung, Österreichisches Parlament
35.701 Apoiantes 35.229 em Áustria
100% de 18.000 para quórum
  1. Começado setembro 2019
  2. Colecta ainda > 6 Meses
  3. Submissão
  4. Diálogo com o destinatário
  5. Decisão
Eu concordo que os meus dados sejam 0uardadosO peticionário pode ver os meus Nomes, idade e localidade e encaminhar para o destinatário da petição. Eu posso evogar este consentimento a qualquer momento.

Es heißt: Österreich ist das Land mit einem der besten Gesundheitssysteme der Welt. Aber: In der Betreuung psychisch erkrankter Menschen hat Österreich großen Aufholbedarf!

Während die Zahl der Betroffenen seit Jahren zunimmt, gibt es bei der Versorgung in Österreich massive Lücken. Monatelange Wartezeiten - gerade für Kinder und Jugendliche - sind keine Seltenheit. Ein verspäteter Behandlungsbeginn führt jedoch bei Betroffenen zu mehr Leid und verursacht zudem im Gesundheits- und Sozialsystem Zusatzkosten in einer Höhe von Hunderten Millionen Euro.

In der nächsten Legislaturperiode geht es darum, gemeinsam die richtigen Schritte zu setzen, um dieser Entwicklung gegenzusteuern. Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP) erhebt mit seinen KooperationpartnerInnen GkPP (Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen, Berufsvertretung) und PKP (Pioniere der Klinischen Psychologie) mit der vorliegenden Petition daher folgende Forderungen:

1. Ausreichend Behandlungsplätze für psychisch erkrankte Menschen. Wir fordern ambulante Behandlungsplätze für eine Vollversorgung ohne Wartezeit und auf hohem Qualitätsniveau. Im Zentrum: Der Auf- und Ausbau der Kassenplätze für Klinische PsychologInnen, PsychiaterInnen und PsychotherapeutInnen.

2. Kurzfristig: Klinisch-psychologische Behandlung als Kassenleistung. Klinisch-psychologische Behandlung wirkt effizient. Das belegen wissenschaftliche Studien. Während klinisch-psychologische Behandlung im stationären Bereich (Krankenanstalten) längst etabliert und gesetzlich seit 1993 verankert ist, gibt es das Angebot klinisch-psychologischer Behandlung als Kassenleistung im niedergelassenen Bereich noch immer nicht. Obwohl damit eine massive Versorgungslücke auch in den ländlichen Gebieten rasch und hoch qualitativ zu schließen wäre. Durch die Aufnahme klinisch-psychologischer Behandlung als Kassenleistung ins Allgemeine Sozialversicherungsgesetz (ASVG) wird der dringendste akute Versorgungsbedarf für Menschen mit psychischen Erkrankungen gedeckt.

3. Langfristig: „Masterplan: Psychisch gesundes Österreich“ aller PSY-Berufe. Egal, ob PsychiaterInnen, PsychotherapeutInnen oder Klinische PsychologInnen - jede Profession leistet ihren wichtigen Beitrag zur Verbesserung der psychischen Versorgung in Österreich. Klar ist daher: Diese Verbesserung kann nur langfristig und unter Einbindung aller PSY-Berufe und gemeinsam mit der Politik erfolgen. Wir schlagen deshalb die gemeinsame Erarbeitung eines „Masterplan: Psychisch gesundes Österreich“ vor.

Razões

Eine nachhaltige Verbesserung der psychischen Versorgung führt dazu, dass Betroffene in Österreich professionell und zeitnah versorgt und ihr Leid und das ihrer Angehörigen gemildert werden. Außerdem wird das Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftssystem mittel- und langfristig erheblich entlastet. Darin liegen auch große Einsparungsmöglichkeiten.

Es ist Zeit zu handeln – jetzt!

Novidades

  • Liebe UnterstützerInnen,

    danke, dass Sie in der Vergangenheit mit Ihrer Unterschrift unsere Petition „Für eine bessere Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Österreich“ unterstützt haben. Gerade in dem herausfordernden Jahr 2020 haben wir gemerkt: Der Bedarf an rascher, niederschwelliger psychologischer Hilfe ist so hoch wie niemals zuvor, Psychologische Therapie als Kassenleistung wichtiger denn je.

    Was uns freut: Seit dem Beginn unserer Petition spüren wir auch von Seiten der Politik ein Umdenken. Auch hier wächst das Verständnis dafür, dass die Lücken bei der Versorgung von psychischen Erkrankungen im österreichischen Gesundheitssystem schnell geschlossen und die psychische Versorgung in Österreich neu gedacht werden... mais

  • Social-Media-Engagement ist gefragt!

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Es ist höchste Zeit, dass wir alle erkennen, wie wichtig unsere psychische Gesundheit ist! Sie sollte mindestens den gleichen Stellenwert haben, wie die körperliche Gesundheit. Daher unterstütze ich diese Petition für eine bessere Versorgung für Menschen mit psychischen Erkrankungen! Es sind nicht immer haptische Heilmittel, die helfen, sondern mehr Achtung, Respekt und Liebe im Miteinander!!!

Psychotherapie sollte nur von akademisch ausgebildeten Psychologen/-innen (mit Zusatzausbildung) angeboten werden dürfen. Derzeit beherrscht ein Sammelsurium an Berufen den Markt.

Porque as pessoas assinam

  • Há 22 horas atrás

    weil Selbst familiär betroffen

  • Há 2 dias atrás

    Ich bin im Gesundheitswesen tätig und habe regelmäßig mit Menschen zu tun, die erleichterten Zugang zu psychologischer/-therapeutischer Betreuung dringend gebrauchen könnten. Auch wurde mir beispielsweise die Kostenpflichtigkeit (keine Kassenleistung) bereits mehrfach von PatientInnen als Hemmschwelle genannt, psychologische/-therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, selbst wenn sie sich selbst darüber im Klaren waren, dass sie davon profitieren könnten.

  • Julia Kuba Lanzendorf

    Há 2 dias atrás

    Psychische Erkankungen ernst nehmen

  • Há 2 dias atrás

    Weil sich jeder Hilfe leisten können sollte

  • Há 2 dias atrás

    Ich bin klinische Psychologin in einem Gesundheitsresort und empfehle den Patienten bei Bedarf, sich nach der Reha psychologisch weiterbehandeln zu lassen. Sehr viele Patienten wenden jedoch ein, dass sie bei kostenlosen Beratungsstellen eine sehr lange (monatelange) Wartezeit in Kauf nehmen müssen und es sich finanziell nicht leisten können, sich die Beratung bzw. Behandlung privat zu finanzieren. Der Bedarf an psychologischer Unterstützung ist meiner Erfahrung nach sehr groß, nicht zuletzt aufgrund der Pandemiekrise, die bei vielen Menschen Ängste und Sorgen auslöst.

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