Region: Dübendorf

Einführung Tempo 30 im Quartier Hochbord für sichere Schul- und Verkehrswege und mehr Lebensqualität

Petition is addressed to
Stadtrat Dübendorf

355 Signatures

Collection finished

355 Signatures

Collection finished

  1. Launched July 2024
  2. Collection finished
  3. Submitted on 13 Dec 2024
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Petition addressed to: Stadtrat Dübendorf

An: Stadtrat Dübendorf

Wir fordern:
1.     Einführung von Tempo 30-Zonen im Quartier Hochbord.
2.     Sichere und hindernisfreie Überquerung aller Strassen.
3.     Mehr Sicherheit für Kinder auf ihrem täglichen Weg in die Schule und den Kindergarten.

Reason

Begründung:
Das Quartier Hochbord entwickelt sich zu einem urbanen Gebiet mit vielfältiger Nutzung, einschliesslich Wohnnutzung, Kindergarten und ab Sommer 2024 mit dem Projekt Three Point, die mit sechs Primarschulklassen startet, auch eine Primarschule. Um diese Entwicklung nachhaltig zu gestalten, sind qualitativ hochwertige Freiräume sowie sichere Wege für den Langsamverkehr entscheidend. Diverse Beispiele zeigen dabei die Wichtigkeit von gut gestalteten und verkehrsentlasteten öffentlichen Räumen, die als Treffpunkte und Erholungsbereiche dienen. Solche Freiräume sollen Begegnungen ermöglichen, unterschiedliche Nutzergruppen zusammenbringen und eine hohe Aufenthaltsqualität bieten.

1. Erhöhung der Verkehrssicherheit: In der Schweiz passieren rund 60 Prozent aller schweren Verkehrsunfälle innerorts, wobei Fussgänger:innen und Velofahrende besonders häufig betroffen sind. Untersuchungen zeigen, dass mindestens ein Drittel dieser Unfälle durch Tempo 30 verhindert werden könnte. Besonders im Umfeld von Schulen, wie der neuen Schule im Three Point, ist eine Reduktion der Geschwindigkeit unverzichtbar. Der Bremsweg bei Tempo 50 beträgt 41 Meter, während er bei Tempo 30 auf die Hälfte reduziert wird. Dies könnte entscheidend dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden und Leben zu retten. Forschung zeigt dabei, dass Eine Erhöhung der Aufprallgeschwindigkeit um 1 km/h die Wahrscheinlichkeit, dass Fussgänger:innen zu Tode kommen, um 11 % erhöht. In Gebieten mit hohem Fussgängeraufkommen sind Geschwindigkeitsbegrenzungen dabei die wirksamste Massnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit.

2. Verminderung von Lärmbelästigung: Eine Reduktion der Geschwindigkeit ist eine wirksame Massnahme zur Bekämpfung von Strassenlärm sowie Schleichverkehr. Untersuchungen des Bundes zeigen, dass die Einführung von Tempo 30 den Strassenlärm genauso stark verringert wie eine Halbierung des Verkehrsaufkommens bei Tempo 50. Dies trägt wesentlich zur Lebensqualität der Anwohner:innen bei und macht das Quartier Hochbord zu einem ruhigeren und attraktiveren Wohngebiet.

3. Verbesserung der Lebensqualität: Strassen und Plätze mit Tempo 30 laden zum Spazieren und Verweilen ein, wodurch Nachbarschaften belebt werden und soziale Interaktionen gefördert werden. Cafés und Restaurants können gemütliche Aussenbereiche schaffen, die zur Attraktivität des Quartiers beitragen und damit auch eine Nachbarschaftskultur fördern. Dies fördert jedoch nicht nur das soziale Leben, sondern auch die lokale Wirtschaft.

Unterstützen Sie unsere Petition, vielen Dank!

Hinweise und weiterführende Informationen:


Ansprechperson:
Remo Streich, remo.streich@mailbox.org

  • Mitglied SP Dübendorf
  • Kandidat Primarschulpflege Dübendorf
  • Vater einer 3-jährigen Tochter
  • Wohnhaft im Three Point, Hochbord
Thank you so much for your support, SP Dübendorf, Dübendorf
Question to the initiator

Petition details

Petition started: 07/19/2024
Collection ends: 11/30/2024
Region: Dübendorf
Topic: Traffic & transportation

News

  • Liebe Unterstützende von Tempo 30 im Hochbord

    Vor ungefähr neun Monaten hat der Stadtrat Dübendorf informiert, dass ein Gutachten zur Machbarkeit von Tempo 30 im Hochbord erstellt wird. Ich gehe davon aus, dass dieses bald vorliegen wird.

    In diesem Zusammenhang ist es nun wichtig zu wissen, dass vor ein paar Wochen im Gemeinderat erstmals über die Einführung von Tempo 30 in einem Quartier abgestimmt wurde, nämlich im Gfenn. Dabei hat sich der Gemeinderat leider entgegen dem Expertengutachten gegen flächendeckendes Tempo 30 entschieden und die Hauptquartierstrasse davon ausgenommen. Das wäre etwa so, wie wenn man in unserem Quartier die Hochbord-, Sonnental- oder Querstrasse bei Tempo 50 belassen würde. Das kann kaum im Sinne der Anwohnenden sein. Dazu habe ich einen Leserbrief für den Glattaler geschrieben:
    spduebendorf.ch/blog/2026/02/04/tempo-flickenteppich-im-gfenn-gefaehrdet-die-sicherheit/

    Es ist deshalb entscheidend, dass wir Bürgerinnen und Bürger uns bei der Umsetzung von Tempo 30 gegenseitig unterstützen und die Quartiere nicht gegeneinander ausspielen (mein Leserbrief hierzu:
    spduebendorf.ch/blog/2026/02/10/tempo-30-braucht-quartieruebergreifende-gegenseitige-unterstuetzung/
    ).
    Schliesslich unterstützt die Bevölkerung gemäss einer neuen repräsentativen Umfrage Tempo 30 in den Quartieren (weitere Infos:
    spduebendorf.ch/blog/2026/03/05/mehrheit-der-bevoelkerung-befuerwortet-tempo-30-in-den-quartieren/ ).

    Für die Sicherheit unserer Kinder im Hochbord sowie für mehr Ruhe und Lebensqualität ist eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 im Hochbord sinnvoll, zumal das Quartier weiter stark wachsen wird. Ich habe dies in diesem Leserbrief ausgeführt:
    spduebendorf.ch/blog/2026/02/24/das-hochbord-braucht-echte-lebensqualitaet-statt-betoninseln/

    Entscheidend wird sein, dass der Gemeinderat bei den weiteren Abstimmungen zu Tempo 30 die Sorgen der Anwohnenden ernst nimmt und den Empfehlungen der zeit- und kostenintensiven Expertengutachten folgt. Ich werde diese Angelegenheit weiterhin genau verfolgen und darüber berichten.

    Vielen Dank für die gegenseitige Unterstützung im Einsatz für sichere Schulwege und mehr Lebensqualität in den Quartieren.

    Beste Grüsse

    Remo Streich

    Vorstandsmitglied SP Dübendorf
    Kandidat für die Sekundarschulpflege Dübendorf-Schwerzenbach
  • Liebe Unterstützende von Tempo 30 im Hochbord

    Der Schulbeginn zeigt erneut: Unsere Schulwege sind gefährlich!

    Ende letzten Jahres habe ich als Anwohner eine Petition für Tempo 30 und sichere Schulwege im Hochbord beim Stadtrat eingereicht. Der kürzliche Schulbeginn zeigt leider erneut, wie dringend konkrete Massnahmen nötig sind – insbesondere im Hinblick auf die dunkle Jahreszeit.

    Ein besonders kritisches Beispiel ist derzeit der Weg vom Westhof zum Kindergarten Am Stadtrand: Da der Chästrägerweg wegen der SBB-Baustelle blockiert ist, müssen Kinder über die Strasse „Am Stadtrand“ zum Kindergarten gelangen und dabei mehrmals die Strasse queren. Temporäre Fussgängerstreifen wurden erst auf Druck einer Anwohnerin aufgefrischt. An einer Stelle müssen Kinder weiterhin ohne Zebrastreifen die Tempo-50-Strasse überqueren – die Stadtverwaltung lehnte diesen ab. Stattdessen wurden beidseits auf dem Trottoir Fussabdrücke aufgemalt…

    Auch die Situation zwischen Stettbach-Mitte und Helsana ist unbefriedigend. Dort überqueren täglich hunderte Fussgänger:innen auf dem Weg von und zum Bahnhof als schlechte Vorbilder ohne Zebrastreifen die Tempo-50-Strasse – ein Beispiel für mangelhafte Verkehrsplanung. Gleich nebenan fehlte vor dem Kindergarten nach dessen Eröffnung jegliche Signalisation. Erst nach dem Hinweis einer Lehrperson wurde ein Zebrastreifen eingerichtet. Ein aufgemaltes Warndreieck „Schule“, wie beim ThreePoint, fehlt bis heute. Die Parkplätze, welche die Situation zusätzlich unübersichtlich machen, scheinen wichtiger zu sein als die Sicherheit der Kinder.

    Laut Kindergarten sollen die Kinder ab den Herbstferien den Schulweg selbstständig meistern. Doch vierjährige Kinder können Geschwindigkeit, Distanz und Gefahren von Fahrzeugen noch nicht einschätzen. Das Motto scheint zu lauten: „Eigenverantwortung“ – oder zynisch gesagt: „Abwarten, bis etwas passiert“.

    Die zuständigen bürgerlichen Stadträte handeln im wachsenden Quartier Hochbord zu passiv, wenn es um Verkehrssicherheit geht. Das Auto steht im Zentrum. Der Langsamverkehr hat keine Priorität. Es ist unverständlich, dass man im Zentrum Tempo 30 einführt, gleichzeitig aber in den Quartieren vor Schulen und Kindergärten Tempo 50 belässt.

    Der Stadtrat hat aufgrund der Petition ein Gutachten in Auftrag gegeben. Doch währenddessen fahren weiterhin gestresste Lieferwagenfahrer und Pendler mit nicht angepasster Geschwindigkeit durch unsere Quartiere. Die Stadt sollte bereits jetzt laufend proaktiv handeln und punktuelle Massnahmen ergreifen!
    (Dieser Text ist als Leserbrief im Glattalers vom 12. September 2025 erschienen)

    Bei der Gelegenheit möchte ich auf die Unterschriftsammlung für die Wiederherstellung der Zebrastreifen unter Beibehaltung von Tempo 30 im Zentrum hinweisen: gruene-duebi.ch/wp-content/uploads/2025/07/Volksinitiative-Fussgaengerstreifen.pdf

    Übrigens hat nun auch das Högler-Quartier eine Petition für Tempo 30 eingereicht (Artikel aus dem Glattaler im Anhang).

    Ich wünsche einen schönen Herbst und melde mich wieder bei Neuigkeiten.

    Beste Grüsse

    Remo Streich
    Vorstandsmitglied SP Dübendorf
    Kandidat Sekundarschulpflege
  • Liebe Unterstützende von Tempo 30 im Hochbord

    Die Petition ist ein wichtiger Schritt weiter: "Nach prüfungsgerechter Frist von sechs Monaten kommt der Stadtrat nun zum Schluss, dass das Anliegen berechtigt ist. Er hat hat aufgrund einer Auslegeordnung mit Gebietsanalyse, Verkehrsmessung zur Ermittlung des heutigen Geschwindigkeitsniveaus sowie möglichen Umsetzungsansätzen zur Einführung von Tempo 30 im Hochbord beschlossen, die weiteren Schritte zur Einführung von Tempo 30 einzuleiten. Die SP Dübendorf ist sehr erfreut, dass der Stadtrat den Bedürfnissen der Nachbarschaft und der Sicherheit der Kinder im Hochbord Rechnung trägt.

    Der Stadtrat wird nun ein ausführliches verkehrstechnisches Gutachten, welches für den Antrag bei der Kantonspolizei zur Reduzierung der Geschwindigkeit notwendig ist, in Auftrag geben. Es wird aufzeigen, wie eine Umsetzung möglich wäre.

    Basierend auf dem Gutachten wird der Stadtrat entscheiden können, ob er dem Gemeinderat ein Geschäft zur Einführung von Tempo 30 im Hochbord unterbreitet. Die SP Dübendorf begleitet diesen Prozess aufmerksam und setzt sich für eine zügige Umsetzung zur baldigen Steigerung der Sicherheit und Lebensqualität der Anwohnenden im Hochbord ein."
    Dieser Text ist im Politforum des Glattalers vom 20. Juni 2025 erschienen.

    Bei der Gelegenheit möchte ich auf den folgenden Artikel im Glattaler zu Tempo 30 im Zentrum von Dübendorf hinweisen:
    www.zo-online.ch/gesellschaft/2025-06-05/im-ueberlebensmodus-zu-fuss-unterwegs-im-duebendorfer-zentrum
    Es wäre entsprechend begrüssenswert, wenn im Sinne der in der Petition geforderten "sicheren und hindernisfreien Überquerung aller Strassen" bei der zukünftigen Einführung von Tempo 30 im Hochbord Fussgängerstreifen weiterhin vorhanden sein werden.

    Noch ein letzter Hinweis: Die Stadt Dübendorf führt aktuell eine Umfrage zum Zusammenleben und den Bedürfnissen in den Quartieren durch. Bitte gebt doch eure Meinung unter anderem zu Zusammenleben, Verkehr, Lärm und Sicherheit im Hochbord Quartier ab:
    www.duebendorf.ch/aktuellesinformationen/2477116

    Ich wünsche einen schönen Sommer und melde mich wieder bei Neuigkeiten.

    Beste Grüsse

    Remo Streich
    Vorstandsmitglied SP Dübendorf
    Kandidat Sekundarschulpflege

Querstrasse, Sonnentalstrasse, Industriestrasse usw. werden nicht nur von Anwohnern benützt, und das sind auch keine verkehrsberuhigten Strassen. Sie sind Teil des Schulweges zur Schule im Three-Point. V.a. auf der breiten und übersichtlichen Querstrasse wird dann schnell mal ordentlich beschleunigt (insbesondere von denen, die das Hochbord als Schleichweg verwenden, wenn die Ringstrasse voll ist). Das ist nicht nur laut, sondern auch für andere (Velofahrer, kreuzende Fussgänger) schwierig.

Genügend Fussgängerwege, bereits verkehrsberuhigte Strassen durch Durchfahrtsverbot. Privatschüler werden zu 80% von Elterntaxis abgeholt.

Help us to strengthen citizen participation. We want to support your petition to get the attention it deserves while remaining an independent platform.

Donate now