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Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
on 08 Mar 2026Liebe Unterstützende von Tempo 30 im Hochbord
Vor ungefähr neun Monaten hat der Stadtrat Dübendorf informiert, dass ein Gutachten zur Machbarkeit von Tempo 30 im Hochbord erstellt wird. Ich gehe davon aus, dass dieses bald vorliegen wird.
In diesem Zusammenhang ist es nun wichtig zu wissen, dass vor ein paar Wochen im Gemeinderat erstmals über die Einführung von Tempo 30 in einem Quartier abgestimmt wurde, nämlich im Gfenn. Dabei hat sich der Gemeinderat leider entgegen dem Expertengutachten gegen flächendeckendes Tempo 30 entschieden und die Hauptquartierstrasse davon ausgenommen. Das wäre etwa so, wie wenn man in unserem Quartier die Hochbord-, Sonnental- oder Querstrasse bei Tempo 50 belassen würde. Das kann kaum im Sinne der Anwohnenden sein. Dazu habe ich einen Leserbrief für den Glattaler geschrieben:
spduebendorf.ch/blog/2026/02/04/tempo-flickenteppich-im-gfenn-gefaehrdet-die-sicherheit/
Es ist deshalb entscheidend, dass wir Bürgerinnen und Bürger uns bei der Umsetzung von Tempo 30 gegenseitig unterstützen und die Quartiere nicht gegeneinander ausspielen (mein Leserbrief hierzu:
spduebendorf.ch/blog/2026/02/10/tempo-30-braucht-quartieruebergreifende-gegenseitige-unterstuetzung/
).
Schliesslich unterstützt die Bevölkerung gemäss einer neuen repräsentativen Umfrage Tempo 30 in den Quartieren (weitere Infos:
spduebendorf.ch/blog/2026/03/05/mehrheit-der-bevoelkerung-befuerwortet-tempo-30-in-den-quartieren/ ).
Für die Sicherheit unserer Kinder im Hochbord sowie für mehr Ruhe und Lebensqualität ist eine flächendeckende Einführung von Tempo 30 im Hochbord sinnvoll, zumal das Quartier weiter stark wachsen wird. Ich habe dies in diesem Leserbrief ausgeführt:
spduebendorf.ch/blog/2026/02/24/das-hochbord-braucht-echte-lebensqualitaet-statt-betoninseln/
Entscheidend wird sein, dass der Gemeinderat bei den weiteren Abstimmungen zu Tempo 30 die Sorgen der Anwohnenden ernst nimmt und den Empfehlungen der zeit- und kostenintensiven Expertengutachten folgt. Ich werde diese Angelegenheit weiterhin genau verfolgen und darüber berichten.
Vielen Dank für die gegenseitige Unterstützung im Einsatz für sichere Schulwege und mehr Lebensqualität in den Quartieren.
Beste Grüsse
Remo Streich
Vorstandsmitglied SP Dübendorf
Kandidat für die Sekundarschulpflege Dübendorf-Schwerzenbach -
Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
on 12 Sep 2025Liebe Unterstützende von Tempo 30 im Hochbord
Der Schulbeginn zeigt erneut: Unsere Schulwege sind gefährlich!
Ende letzten Jahres habe ich als Anwohner eine Petition für Tempo 30 und sichere Schulwege im Hochbord beim Stadtrat eingereicht. Der kürzliche Schulbeginn zeigt leider erneut, wie dringend konkrete Massnahmen nötig sind – insbesondere im Hinblick auf die dunkle Jahreszeit.
Ein besonders kritisches Beispiel ist derzeit der Weg vom Westhof zum Kindergarten Am Stadtrand: Da der Chästrägerweg wegen der SBB-Baustelle blockiert ist, müssen Kinder über die Strasse „Am Stadtrand“ zum Kindergarten gelangen und dabei mehrmals die Strasse queren. Temporäre Fussgängerstreifen wurden erst auf Druck einer Anwohnerin aufgefrischt. An einer Stelle müssen Kinder weiterhin ohne Zebrastreifen die Tempo-50-Strasse überqueren – die Stadtverwaltung lehnte diesen ab. Stattdessen wurden beidseits auf dem Trottoir Fussabdrücke aufgemalt…
Auch die Situation zwischen Stettbach-Mitte und Helsana ist unbefriedigend. Dort überqueren täglich hunderte Fussgänger:innen auf dem Weg von und zum Bahnhof als schlechte Vorbilder ohne Zebrastreifen die Tempo-50-Strasse – ein Beispiel für mangelhafte Verkehrsplanung. Gleich nebenan fehlte vor dem Kindergarten nach dessen Eröffnung jegliche Signalisation. Erst nach dem Hinweis einer Lehrperson wurde ein Zebrastreifen eingerichtet. Ein aufgemaltes Warndreieck „Schule“, wie beim ThreePoint, fehlt bis heute. Die Parkplätze, welche die Situation zusätzlich unübersichtlich machen, scheinen wichtiger zu sein als die Sicherheit der Kinder.
Laut Kindergarten sollen die Kinder ab den Herbstferien den Schulweg selbstständig meistern. Doch vierjährige Kinder können Geschwindigkeit, Distanz und Gefahren von Fahrzeugen noch nicht einschätzen. Das Motto scheint zu lauten: „Eigenverantwortung“ – oder zynisch gesagt: „Abwarten, bis etwas passiert“.
Die zuständigen bürgerlichen Stadträte handeln im wachsenden Quartier Hochbord zu passiv, wenn es um Verkehrssicherheit geht. Das Auto steht im Zentrum. Der Langsamverkehr hat keine Priorität. Es ist unverständlich, dass man im Zentrum Tempo 30 einführt, gleichzeitig aber in den Quartieren vor Schulen und Kindergärten Tempo 50 belässt.
Der Stadtrat hat aufgrund der Petition ein Gutachten in Auftrag gegeben. Doch währenddessen fahren weiterhin gestresste Lieferwagenfahrer und Pendler mit nicht angepasster Geschwindigkeit durch unsere Quartiere. Die Stadt sollte bereits jetzt laufend proaktiv handeln und punktuelle Massnahmen ergreifen!
(Dieser Text ist als Leserbrief im Glattalers vom 12. September 2025 erschienen)
Bei der Gelegenheit möchte ich auf die Unterschriftsammlung für die Wiederherstellung der Zebrastreifen unter Beibehaltung von Tempo 30 im Zentrum hinweisen: gruene-duebi.ch/wp-content/uploads/2025/07/Volksinitiative-Fussgaengerstreifen.pdf
Übrigens hat nun auch das Högler-Quartier eine Petition für Tempo 30 eingereicht (Artikel aus dem Glattaler im Anhang).
Ich wünsche einen schönen Herbst und melde mich wieder bei Neuigkeiten.
Beste Grüsse
Remo Streich
Vorstandsmitglied SP Dübendorf
Kandidat Sekundarschulpflege -
Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
on 20 Jun 2025Liebe Unterstützende von Tempo 30 im Hochbord
Die Petition ist ein wichtiger Schritt weiter: "Nach prüfungsgerechter Frist von sechs Monaten kommt der Stadtrat nun zum Schluss, dass das Anliegen berechtigt ist. Er hat hat aufgrund einer Auslegeordnung mit Gebietsanalyse, Verkehrsmessung zur Ermittlung des heutigen Geschwindigkeitsniveaus sowie möglichen Umsetzungsansätzen zur Einführung von Tempo 30 im Hochbord beschlossen, die weiteren Schritte zur Einführung von Tempo 30 einzuleiten. Die SP Dübendorf ist sehr erfreut, dass der Stadtrat den Bedürfnissen der Nachbarschaft und der Sicherheit der Kinder im Hochbord Rechnung trägt.
Der Stadtrat wird nun ein ausführliches verkehrstechnisches Gutachten, welches für den Antrag bei der Kantonspolizei zur Reduzierung der Geschwindigkeit notwendig ist, in Auftrag geben. Es wird aufzeigen, wie eine Umsetzung möglich wäre.
Basierend auf dem Gutachten wird der Stadtrat entscheiden können, ob er dem Gemeinderat ein Geschäft zur Einführung von Tempo 30 im Hochbord unterbreitet. Die SP Dübendorf begleitet diesen Prozess aufmerksam und setzt sich für eine zügige Umsetzung zur baldigen Steigerung der Sicherheit und Lebensqualität der Anwohnenden im Hochbord ein."
Dieser Text ist im Politforum des Glattalers vom 20. Juni 2025 erschienen.
Bei der Gelegenheit möchte ich auf den folgenden Artikel im Glattaler zu Tempo 30 im Zentrum von Dübendorf hinweisen:
www.zo-online.ch/gesellschaft/2025-06-05/im-ueberlebensmodus-zu-fuss-unterwegs-im-duebendorfer-zentrum
Es wäre entsprechend begrüssenswert, wenn im Sinne der in der Petition geforderten "sicheren und hindernisfreien Überquerung aller Strassen" bei der zukünftigen Einführung von Tempo 30 im Hochbord Fussgängerstreifen weiterhin vorhanden sein werden.
Noch ein letzter Hinweis: Die Stadt Dübendorf führt aktuell eine Umfrage zum Zusammenleben und den Bedürfnissen in den Quartieren durch. Bitte gebt doch eure Meinung unter anderem zu Zusammenleben, Verkehr, Lärm und Sicherheit im Hochbord Quartier ab:
www.duebendorf.ch/aktuellesinformationen/2477116
Ich wünsche einen schönen Sommer und melde mich wieder bei Neuigkeiten.
Beste Grüsse
Remo Streich
Vorstandsmitglied SP Dübendorf
Kandidat Sekundarschulpflege