Region: Wallonia

Petition gegen den Prosumertarifs durch die Wallonische Energieregulierungsbehörde

Petitioner not public
Petition is addressed to
Präsident des Wallonischen Parlaments, Herrn Philippe Henry Minister für Mobilität und Energie der Wallonischen Region, Petitionsausschuss des wallonischen Parlaments

1,190 Signatures

Petition recipient did not respond.

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  1. Launched 2020
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Petition is addressed to: Präsident des Wallonischen Parlaments, Herrn Philippe Henry Minister für Mobilität und Energie der Wallonischen Region, Petitionsausschuss des wallonischen Parlaments

Petition gegen die geplante Einführung des Prosumertarifs durch die Wallonische Energieregulierungsbehörde (CWAPE) für Besitzer:innen von Photovoltaikanlagen (PA) in der Wallonie.

Herrn Jean-Claude Marcourt Präsident des Wallonischen Parlaments

Herrn Philippe Henry Minister für Mobilität und Energie der Wallonischen Region

An die im Wallonischen Parlament vertretenen Parteien: PS, MR, Ecolo, PTB, cdH, PP

Herrn Oliver Paasch Ministerpräsident der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Wir, die Unterzeichner:innen dieser Petition, möchten uns hiermit gegen die geplante Einführung eines Prosumertarifs durch die CWAPE aussprechen!

Wir fordern vielmehr eine nachhaltige Politik zugunsten einer pragmatischen und effizienten Förderung grüner Energieproduktion durch private PA! Die geplante Einführung eines Prosumertarifs ist kontraproduktiv - insbesondere vor dem Hintergrund, dass Belgien schon jetzt seine Klimaziele nicht erreicht!

Legt man einen Durchschnittspreis von 8000,- Euro pro PA zugrunde, dann sind - bei etwa 160.000 Anlagen in der Wallonie - bereits mehr als 1,28 Milliarden Euro Privatinvestitionen - inkl. der Schaffung von Arbeitsplätzen - für grüne Energie getätigt worden!

Viele PA-Besitzer:innen haben, auch ohne grüne Zertifikate, investiert - und wie in der Wirtschaft üblich, möchte auch der „kleine Mann“ einen moderaten Gewinn aus seiner Investition erzielen. Wenn die CWAPE von „Gerechtigkeit bei der Verteilung der Netzkosten“ spricht (es wird von einer Ersparnis von 28 Euro je Haushalt und Jahr gesprochen - das sind ca. 8 Eurocent pro Tag), dann müssten die genannten Investitionen doch gegengerechnet werden, da durch die private Energieproduktion das Netz zeitweise entlastet wird - wodurch alle Verbraucher:innen profitieren! Mit einem Prosumertarif würden PA-Besitzer:innen doppelt bestraft.

Die „Gerechtigkeitsrechnung“ von CWAPE und ORES:

160.000 PA-Besitzer:innen zahlen Minimum 400 Euro / Jahr = 64 Millionen Euro 1.600.000 Haushalte bekommen Maximal 28 Euro / Jahr = 44,8 Millionen Euro Dadurch ergibt sich ein Gewinn für die Ores-Eigner von 19,2 Millionen Euro!!!

Wo da die Gerechtigkeit ist, mag jeder für sich entscheiden!

Durch die geplante Einführung eines Prosumertarifs werden sich kaum noch Bürger:innen finden, die in die Installation einer PA investieren werden. Dies kann und darf nicht das Ziel belgischer Energiepolitik sein!

Wir fordern von den politischen Entscheidungsträgern ein Umdenken! Wir fordern für private PA eine weitsichtige, ernsthaft betriebene Energiepolitik, die - wie bei anderen europäischen Nachbarn auch - „Gerechtigkeit“ so versteht, dass ein Einspeisungstarif eingeführt wird, der motivierend den progressiven Ausbau privater PA begünstigt und fördert.

Nur dann, wenn mehr in private PA investiert wird, ergeben sich auch bessere Bedingungen für die Forschung, um Stromspeichermöglichkeiten zu optimieren! Dies eröffnet die Chance, künftig auf fossile/atomare Energiegewinnung zu verzichten. Bei jedem Weg ist der erste Schritt immer der schwierigste… Doch dadurch könnte Belgien seinen Klimazielen in Zukunft gerecht werden!

Auch jene Menschen, die nicht in Photovoltaik investiert haben, bitten wir, die Petition zu unterstützen, weil die Energiewende nur dann gelingt, wenn alle Bürger*innen unseres Landes diesen Forderungen Nachdruck verleihen!

Wir brauchen keinen Prosumertarif!

Wir brauchen mehr erneuerbare Energie!!!

Deshalb bitten wir Sie, diese Petition zu unterschreiben und einzureichen! Nutzen Sie Ihre Netzwerke, um die Petition an Freunde, Bekannte, Geschäftspartner, Kollegen … in der gesamten Wallonie zu senden und zum Erfolg zu führen.
Herzlichen Dank!

Start dieser Petition: Juni 2020

Initiatoren:

Rolf Krings / Eynatten Erwin Radermacher / Eupen

Reason

Wir brauchen keinen Prosumertarif!

Wir brauchen mehr erneuerbare Energie!!!

Deshalb bitten wir Sie, diese Petition zu unterschreiben und einzureichen! Nutzen Sie Ihre Netzwerke, um die Petition an Freunde, Bekannte, Geschäftspartner, Kollegen … in der gesamten Wallonie zu senden und zum Erfolg zu führen.
Herzlichen Dank!

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Petition details

Petition started: 06/03/2020
Collection ends: 09/02/2020
Region: Wallonia
Topic: Energy

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News

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 24 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team
  • Rolf Krings
    Wesselbend 123
    4731 – Eynatten
    November 2020
    Erwin Radermacher
    Judenstraße 39 a
    4700 – Eupen


    Petition gegen die geplante Einführung des Prosumertarifs durch die Wallonische Energieregulierungsbehörde (CWAPE) für Besitzer*innen von Photovoltaikanlagen in der Wallonie.

    Werte Damen und Herren,

    unsere im Juni gestartete Petition ist bis September 1.190 Mal unterzeichnet worden! Dafür möchten wir uns bei allen Unterzeichner*innen ganz herzlich bedanken!
    Leider erlebten wir eine große Enttäuschung, als wir diese beim Wallonischen Parlament (WP) hinterlegen wollten. Wir erhielten nämlich den Bescheid, dass Petitionen an das WP „ausschließlich“ auf deren Internetseite eingereicht werden dürfen…, was man als normaler Bürger nicht unbedingt wissen muss! Eine u.E. eigenartige, undemokratische Vorgehensweise (was will das WP damit eigentlich erreichen?). Mittlerweile hat man uns darüber informiert, dass unser Schriftstück „zur Kenntnis genommen und zu den Akten gelegt wurde.“ (…)
    Am 01. Oktober wurde das entsprechende Dekret im WP verabschiedet… Wir konnten am 05. Oktober im Rahmen einer Ausschusssitzung des Parlaments der Deutschsprachigen Gemeinschaft unsere Kritik am besagten Dekret zum Ausdruck bringen. Während der Anhörung konnten die Fraktionen Fragen vor-bringen, bzw. Stellung beziehen. Ende Oktober haben wir dann, nach Durchsicht unserer Argumente und nochmaliger Recherche, ein „Schlussdokument“ eingereicht; wir hoffen, dass die DG bereit ist, gegen einzelne Punkte des Dekretes Einspruch zu erheben. Dies könnte - wenn unsere Kritik auf offene Ohren stieße - zu einer Resolution an das WP, bzw. an die Wallonische Regierung führen oder gar zu einer Anrufung des Staatsrates! Die Beratungen im Ausschuss werden voraussichtlich erst im kommenden Jahr fortgesetzt, wie man uns mitteilte …!

    Noch eine Frage: Gibt es einen Rechtsanwalt, eine Rechtsanwältin unter den Unterzeichnern der Petition? Bitte melden Sie sich bei uns; vielleicht werden wir selber versuchen, vor den Staatsrat zu ziehen!!! E-Mail bitte an:
    rolf-krings@proximus.be

    Pétition contre l'introduction prévue du tarif prosumer par la commission wallonne pour l’énergie (CWAPE)
    pour les propriétaires de systèmes photovoltaïques en Wallonie.

    Mesdames et Messieurs,

    Notre pétition lancée en juin a été signée 1 190 fois en septembre ! Nous tenons à remercier très sincèrement tous les signataires pour cela !
    Malheureusement, nous avons connu une grande déception lorsque nous avons voulu le déposer au Parlement wallon (PW). Nous avons été informés que les pétitions au PW peuvent être soumises "exclusivement" sur leur site web... ce qui n'est pas quelque chose que vous devez savoir en tant que citoyen ordinaire ! À notre avis, une approche étrange et antidémocratique (qu'est-ce que le PW veut réellement réaliser avec cela ?). Dans l'intervalle, nous avons été informés que notre document "a été pris en compte et classé". (…)
    Le 1er octobre, le décret correspondant a été adopté au sein du PW... Le 05 octobre, nous avons pu exprimer notre critique du décret lors d'une réunion de la commission du Parlement de la communauté germanophone. Lors de l'audition, les groupes parlementaires ont pu poser des questions et prendre position. Fin octobre, après avoir examiné nos arguments et effectué des recherches supplémentaires, nous avons présenté un "document final" ; nous espérons que la communauté germanophone sera prête à s'opposer à certains points du décret. Cela pourrait - si nos critiques étaient entendues - déboucher sur une résolution au PW, ou au gouvernement wallon, ou même sur un appel au Conseil d'État ! On nous a dit que les discussions au sein de la commission ne seraient probablement pas poursuivies jusqu'à l'année prochaine ... !

    Encore une question : y a-t-il un avocat, une avocate parmi les signataires de notre Pétition? Prenez contact avec nous s.v.pl. - nous essaierons peut-être d'aller nous-mêmes au Conseil d'État ! Veuillez envoyer un courriel à :
    e-radermacher@skynet.be

    Mit freundlichen Grüßen! / Bien à vous !

    Rolf Krings, Eynatten Erwin Radermacher, Eupen

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